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Alt 16.07.2024, 13:45
plunder plunder ist offline
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plunder hat es sich auf deutsch gesagt restlos verschissen... (Renommeepunkte mindestens -750)plunder hat es sich auf deutsch gesagt restlos verschissen... (Renommeepunkte mindestens -750)plunder hat es sich auf deutsch gesagt restlos verschissen... (Renommeepunkte mindestens -750)plunder hat es sich auf deutsch gesagt restlos verschissen... (Renommeepunkte mindestens -750)plunder hat es sich auf deutsch gesagt restlos verschissen... (Renommeepunkte mindestens -750)plunder hat es sich auf deutsch gesagt restlos verschissen... (Renommeepunkte mindestens -750)
AW: Training mit "Returnboard"

Gute Einwände, gute Diskussion, thanks! Genau so bekommen (registrierte/unregistrierte) Mitleser ein klareres Bild von der Thematik, welches sie im Hinterkopf ablegen können. Ich glaube das Hauptproblem für die meisten Interessierten ist, dass man eine Tischtennisplatte privat besitzen müsste, plus den erforderlichen Platz. Letzteres ist wohl das größere Problem. Wer aber genug indoors Platz hätte (Wohnzimmer, Nebenzimmer, Keller, Garage, Dachspeicher), dem kann ich die Anschaffung einer Tischtennisplatte allen Ernstes nur empfehlen. Man kann herrlich und sehr befriedigend alleine trainieren, ganz ohne Roboter-Ballmaschine. Und bevor man sich einen teuren Roboter anschafft --bei welchem Unterfangen man "auch" im Vorfeld unsicher wäre, ob man damit langfristig Benutzung und Spaß haben würde--, möge das Rb als Testjahr für die Solotraining-Motivation dienen: wer sich jahrlang beweisen konnte, dass er am rbpon dran blieb und nie Spass daran verlor, der kann sich sicher sein, dass er auch am Roboter Jahre lang Spass haben wird und ihn lange lange ausgiebig benutzen wird. robopon ist s*u anstrengend, und es ist vorstellbar, dass ignorante Käufer schon nach 10-maliger Benutzung die Motivation verlieren und das Gerät danach praktisch kaum mehr benutzen. Ich war schon immer fasziniert von Roboter-Ballmaschinen, seitdem der erste Primitive vor Jahrzehnten damals im Fernsehen (das aktuelle sportstudio) vorgestellt wurde. Dieser Thread bzw meine geschilderten Erfahrungen sollen jegliche Ignoranz gegenüber rbpon aus dem Weg räumen. Mitleser sollen aufgeklärt und Bedenken eliminiert werden.

@M3rlin Die uns bekannte Ausnahme ist ja die im Thread erwähnte Profi-Brasilianerin Victória "The Returnboard Girl" Strassburger. Sie, zu Hause und im Verein, hat offensichtlich eine ganze Sammlung an Rb's und benutzt sie sehr rege für ihr Training. Und wie gesagt, sie ist Profi-Brasilianerin.

@Frawie dein Zitat verwirrt mich , deswegen kommentiere ich vorbei:
Ja man trainiert die Bälle so zu spielen, dass diese spielbar zurück kommen. So funktioniert das Prinzip eines Rb oder eines Trainingsgeräts: man lässt sich auf die Eigenheiten eines Trainingsgeräts ein, passt sich seiner Natur an, versucht mit dem Gerät klar zu kommen und einen Trainingseffekt (z.B. Fitness, Spass, Technikverbesserung, consistency, shot tolerance) zu erzielen. In so vielen Sportarten kommen Trainingsgeräte zum Einsatz, man arbeitet direkt mit dem Gerät und erreicht auf indirektem Wege eine Veränderung/Besserung woanders.
Ja im Match hilft es nicht direkt, dass man das Rb happy machen musste. Aber auf indirektem Wege hilft das Rb im Match sehr wohl, da man sich nur verbessert, nie verschlechtert:
  • neue Schläge/Schlagtechniken erlernt (u.a. RH-Flip, Reverse Punch)
  • unsichere Schläge extrem verbessert (u.a. RH-Topspin, RH-Eröffnung)
  • erhöhte Konsistenz bei Schlägen und erhöhte Qualität in Bällen
  • erhöhte shot tolerance, Reduzierung von unforced errors
  • alle drei Tischdistanzen trainiert (tischnah, mittel, tischfern)
  • erhöhte Fitness, Ausdauer und Konzentration
  • verbesserte Körperhaltung und -bewegung (z.B. stabiler, ökonomischer)
  • erhöhtes Selbstvertrauen (und Selbstbewusstsein) -- ganz wichtig!
Man kann die gelisteten Punkte gerne als schwammigen Leitfaden mit in die nächste rbpon Session nehmen oder sich ein paar konkrete Punkte herauspicken, die man in der nächsten Session ausgiebig üben möchte, aber mein Ziel ist nicht die Verbesserung im Match (die kommt schon, irgendwann später, auf indirektem Wege) sondern ich werde angetrieben von der Lust und dem Spaß.

Wie oft, wie intensiv/hart, wie ausgiebig kann man z.B. einen RH-Smash im hallenpon anbringen oder trainieren? Wenn's hoch kommt, vielleicht 2-mal. Danach hat der Trainingspartner die Faxen dicke, oder es bietet sich keine Gelegenheit mehr dazu. Bei meinem letzten gastpon hatte ich zwei Trainingspartner, teilweise mit Matchpraxis. Während der Ballwechsel kam es nie dazu, dass ich einen sauberen RH-Topspin ansetzen konnte. Keine Gelegenheit. Ich kam irgendwie zu kurz, mein Potenzial blieb unausgeschöpft, unterm Strich empfand ich die Session irgendwie unbefriedigend/frustrierend und zu kurz -- für mich
So etwas passiert mir nie mit rbpon! Da tobe ich mich nach Herzenslust aus, einen Lieblingsschlag so oft, so intensiv und hart, so ausgiebig lang zu schlagen ("üben"), bis ich mich befriedigt fühle. So einen geduldigen und ausdauernden Trainingspartner findet man nicht im Verein!

Sieht so aus, dass ich der einzige hardcore Nutzer AND tippstarke Verfechter von Rb's bin
(vielleicht gibt es noch andere hardcore Nutzer aber die trauen sich scheinbar nicht tippstark aus der Deckung )

Geändert von plunder (16.07.2024 um 21:46 Uhr) Grund: 14851 cookies
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