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Lieber Herr Schillings
Lieber Herr Schillings
Haben Sie da möglicherweise etwas falsch verstanden? Nehmen sie die Dinge zu persönlich? Sie erhalten die Zuschriften doch nicht als Person sondern als Pressesprecher des DTTB. Sie sollten diese deshalb als Zuschriften oder als mögliche Beiträge für den DTS verstehen. In gleicher Weise kann man eine Antwort von Ihnen als Stellungnahme zu den Zuschriften auffassen, so wie eine Redaktion ja oft eine Stellungnahme zu Leserzuschriften abgibt.
Jerdermann weiß schließlich, dass sie als Pressesprecher an der Entscheidungsfindung normalerweise nicht beteiligt waren. Die Beiträge gehen also stellvertretend an sie zur Weitergabe an die Verantwortlichen im DTTB bzw. an die Öffentlicheit über das Verbandsorgan.
Sie sollten als einer der in tt-news schon mal reingeschaut hat auch wissen, dass es von vorneherein um einen offenen und öffentlichen Austausch von Argumenten und Meinungen geht. Argumenten sollte man sich aber stellen und sie nicht mit Formalien abtun.
Übrigens weiß ich nicht, ob Ihre Feststellung eines „tt-news-Userkreises“ korrekt ist. Das ist doch weder ein Zirkel, ein Verein noch eine Partei bzw. eine Gruppe die man definieren könnte. Jedenfalls sehe ich tt-news als eine Plattform des Meinungsaustauschs an und denke nicht daran, deshalb keine eigene Meinung zu haben.
Verblüffend ist es , dass Sie gegen allen Anschein immer noch an der Fikion einer kleinen Minderheit festhalten. Angesichts zahlreicher Beschlüsse auf Kreis- und Bezirkstagen und sogar Jahrehauptversammlungen von Verbänden mit überwältigenden Mehrheiten für die Skeptiker, angesichts zahlreicher Veröffentlichungen in der Tagespresse, angesichts der skeptischen Berichterstattung von Journalisten schon aus Osaka, angesichts der skeptischen Stimmen auch aus den Präsidien der Landesverbände ist das schon erstaunlich. Sebst der vom DTTB (fälschlich) zur Begründung herangezogene Beitrag von Jörg Roßkopf im DTS zeigt deutlich die Vorbehalte: „Nicht so schnell Herr Sharara“!
Schillings:
„Zur Klarstellung: Die Regeleinführung ist keine Testphase“.
Antwort:
Das stimmt schon. Dennoch ist sie ist unvermeidlich eine Praxiserprobung, da relevante Tests vorher nicht stattgefunden haben.
Schillings:
„Allerdings geht mein persönliches Vertrauen in unsere Funktionäre soweit, dass ich behaupte: Sollte sich die Einführung der neuen Zählweise generell und dauerhaft als wirklich negativ für den Tischtennissport herausstellen, würden sich die Verantwortlichen m.E. nicht scheuen, über Korrekturen nachzudenken“.
Antwort:
Da man mit dem neuen Beschluss unbedingt eine alte, bewährte und doch moderne Zählweise glaubte korrigieren zu müssen, wäre es wohl besser gewesen vorher über die Korrekturen nachzudenken. Immerhin lässt obige Aussage hoffen.
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Hermann
Geändert von H.Hammer (24.07.2001 um 00:37 Uhr)
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