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AW: Zeit für Wandel im DTTB nach Olympia
Danke, herman. So sehe ich das auch.
Natürlich wurde der Generationswechsel bei den Herren (im Nachhinein) nicht rechtzeitig vollzogen. Leider haben sich die jüngeren Spieler wie Kay Stumper, Fan Bo Meng etc. auch nicht so aufgedrängt, dass man einen Timo Boll oder Dimitri Ovtcharov hätte ersetzen müssen. So sind wir bei den Olympischen Spielen halt mal ohne Medaille geblieben.
Jetzt kommen Veränderungen und in den nächsten Jahren wird man sehen, wie sich die Ergebnisse entwickeln. Man wird sicherlich weiter für gute Ergebnisse hart arbeiten. Aber das machen die anderen auch.
Grundsätzlich sollte man den Trainern bzw. Trainerinnen auch ein bisschen Zeit geben, um Veränderungen anzustoßen und durchzuziehen. Allerdings gehe ich davon aus, dass Hochleistungssport sowieso ständige Veränderungen und Anpassungen erfordert.
Und falls der DTTB nicht mehr mit Rosskopf oder Rosskopf nicht mehr mit dem DTTB zusammenarbeiten möchte, dann werden sie die bestmögliche Nachfolge suchen, die umsetzbar ist. Bisher habe ich aber weder das eine noch das andere gehört.
Die Ergebnisse der letzten zwei Jahrzehnte waren doch gut, zuletzt mit Dang Qiu als Europameister. Und mit Ovtcharov, Qiu und Franziska sehen auch die nächsten Jahren nicht so schlecht aus.
Sollten uns Schweden und/oder Frankreich tatsächlich überholen, dann sollte das ein Ansporn sein, selbst auch noch einmal eine Schippe drauf zu legen.
Ich glaube nicht daran, dass man im Sport die Ergebnisse wirklich planen kann. Auch mit einem chinesischen Trainer aus der höchsten Kategorie gäbe es keine Garantie, dass man die Ergebnisse der letzten zwanzig Jahre verbessern könnte.
Unsere Damenmannschaft hat doch gerade gezeigt, wie unberechenbar Sport sein kann. Und das ist doch auch schön so.
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