Clenbuterol dient der schnellen Wiederherstellung nach Verletzungen und ist nicht lange nachweisbar. Daher wird diese Art von Doping ein Dauerbrenner bleiben. Als seinerzeit das Thema in den Medien diskutiert wurde, änderte sich die Mode. Plötzlich hatten viele Sportler, auch Tischtennisspieler, eine Kurzhaarfrisur.
Die ITTF vermeldet im Schnitt zwischen 25 - 35 Dopingfälle im Tischtennis/Jahr. Das ist relativ wenig.
Allerdings, nur wer kontrolliert, findet was.
Man wird mit dem Doping leben müssen. Und gegen staatlich gelenktes Doping kann man ohnehin kaum was machen. Es sind die "Dummen", die auffallen. Die dienen als Bauernopfer. Das gaukelt der Öffentlichkeit einen erfolgreichen Antidopingkampf vor.
Wo das meiste Geld im System ist, wird am meisten gedopt und auch am erfolgreichsten vertuscht. Deshalb gilt der Fußball als weitgehend dopingfrei.