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Alt 17.08.2024, 00:28
Noppenzar Noppenzar ist offline
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AW: Zeit für Wandel im DTTB nach Olympia

Zitat:
Zitat von Ara Beitrag anzeigen
Ich wage auch einfach mal zu behaupten dass es ohne TT begeisterte Eltern gar nicht geht.
Wer würde denn nen 4-jährigen 5x die Woche zum Training bringen? Wohl niemand. Aber jeden Tag daheim ne Stunde im Hobbykeller, das geht. Und neben dem heimischen Training sind dann später auch noch jede Menge Fahrdienste zu leisten.
Inwieweit man dann den Übergang zu einem "professionellen" Training verbessern kann, kA.
Meiner Meinung nach wird man nur zu mehr Talenten (langfristig) kommen wenn man die Popularität von TT signifikant steigern kann. Höhere Medienpräsenz, Integration in Schulsport etc.
Mal sportartübergreifend, gilt nicht nur für TT:

Um absolute Spitze herauszubringen braucht es Talent, Zeit und Geld.

Echtes Scouting, was letztendlich "Fleischbeschau a la DDR" ist, will die Gesellschaft nicht. Zeit für Hobby und Freizeit ist durch "Frauen in die Vollzeitberufe, Doppelverdiener" und dadurch entstandene Ganztagsbetreuung auch nicht mehr gegeben. Dazu kostet echte Förderung die Vereine und Familien ohne Ende Geld. Engagierte Eltern fahren mal eben 40.000 KM im Jahr nur für den Nachwuchs. Geht nicht mit ÖPNV oder Lastenfahrrad.

Der einzige Sport, wo es funktioniert ist Fussball, weil die Profiklubs genau das von mir Beschriebene machen. In der Hoffnung 15 Jahre später die Rendite einzufahren. Die scouten alles im Umfeld ab, jedes Jahr wird in den NLZ eiskalt aussortiert, man bezahlt ohne Ende Personal, um die Kinder zum Training zu fahren und bei Hausaufgaben und Nachhilfe hat man auch Leute.

In den sogenannten Randsportarten müsste das der Verband bzw. der Staat finanzieren. Tat er auch mal, siehe Timo Boll, wo man faktisch einen Trainer vor dessen Haustür zur Verfügung stellte.

Ja, man hat die Internate, due setzen aber altersmäßig oft zu spät an.

Schulsport, sprich das US-System, wäre eine Möglichkeit, aber welche Kommune bezahlt das?
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