Zitat:
Zitat von Peter Igel
gibt es eigentlich einen (ehemals) "richtig guten" TT-Spieler, der nach der aktiven Karriere in einem "regulären Beruf" - abseits des Tischtennis - Fuß gefasst hat?
So richtig fällt mir niemand ein.
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Interessante Frage! Ich stell mir das allerdings sehr schwierig vor, als Ex-Nationalspieler, der sicher über Jahre gut verdient hat, einen Beruf zu ergreifen, der nix mit TT zu tun hat und in etwa in derselben Gehaltsklasse zu bleiben. Zumal du dazu als Kind starten und deinen Fokus voll und ganz auf TT setzen musstest.
Mit viel Mühe und Willen machst du nebenher dein Abi, aber dann kommen ja die entscheidenden Jahre - wird das was mit Profi, oder nicht? Wenn es klappt und du über Jahre international spielst, machst du sicher nicht nebenher eine Berufsausbildung.
Wenn du clever bist, schaffst du dir ein Netzwerk, das du nach deiner Karriere nutzen kannst, um mindestens einer geregelten Arbeit nachzugehen, bzw. idealerweise weiter gut zu verdienen. Und dieses Netzwerk besteht eben nicht aus Juristen, Bankern oder Künstlern, sondern Freunden des kleinen Plastikballs.
In Nürnberg hat vor kurzem ein dunkelhäutiger Linien-Busfahrer seinen Dienst am Lenkrad begonnen. Ging durch die lokale Presse. Warum? Der hat vorher einige Filme mit namhaften Schauspielern in Hollywood gedreht und nun seine Berufung gefunden.
Fazit: Hauptsache, man ist auch nach der Karriere gesund und lebt glücklich, mindestens aber zufrieden.