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Alt 10.05.2024, 13:45
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Wolf11 Wolf11 ist offline
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AW: Olympia Qualifikation 2024 und Nominierungen

Dein Argument, dass man den Saisonhöhepunkt ja keinesfalls auf den jetzigen Zeitpunkt legen könne, da dies unweigerliche Folgen für Olympia haben würde, ist nach meiner Meinung nach nicht ganz stichhaltig, siehe beispielsweise, wie die USA ihr Olympiateam nominieren.

Du schreibst hier, dass es keinen Sinn machen würde, irgendeinen Zeitpunkt rauszupicken und dann die Ergebnisse zu vergleichen.

Ich entgegne Dir, dass dies der EINZIG SPORTLICH INTERGRE UND FAIRE Weg ist, eine solche Nominierung vorzunehmen. Schon im Sinne der beteiligten Sportler und Sportlerinnen, die ein Anrecht darauf haben, fair behandelt zu werden und nach ihren SPORTLICHEN LEISTUNGEN in einem zuvor festgelegten Zeitrahmen bewertet zu werden. Alles andere wäre demotivierend. Es kann hier nicht um alter Erbhöfe gehen, weil beispielsweise ein Ovtcharov (nicht zuletzt auch durch ganz günstige Auslosungen) irgendwann mal Bronzemedaillen geholt hat zu einem Zeitpunkt (bspw. 2012), wo einer seiner heutigen Konkurrenten noch gar nicht im Herren-Tischtennis unterwegs war. Das ist für mich eine absurde Vorgehensweise. Sondern solche Nominierungen müssen IMMER nach einem aktuellen Leistungsprinzip vorgenommen werde, wobei man den Zeitrahmen vorher festgelegt haben sollte, so wie dies beispielsweise in China oder Japan gemacht wurde. Oder man spielt Trials aus, wie dies die USA macht, was ich persönlich allerdings nicht ganz so favorisiere.
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