Zitat:
Zitat von Chris21272
Wollte dich und Bezirksligalooser nicht kritisieren, es ist toll, wenn Jugendarbeit gemacht wird und es ist bestimmt nicht immer einfach mit Eltern und Kindern. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass durch (schlechte) Erfahrungen (über die man sich hier oder privat austauscht) auch Vorurteile entstehen können a la *mit Kindern, die auch Fussball spielen ist es nicht so einfach*. Wenn ich lese, dass jemand schon mit den Augen rollt, wenn Kinder im Fussballtrikot in die Halle kommen, dann ist das eben auch nicht richtig. Unbegründet ist es aber sicherlich nicht, die Erfahrungen, die dahinter stehen, klingen plausibel. Uns so macht man eben auch Erfahrungen mit Kindern aus verschiedenen Kulturen und Bevölkerungsschichten. Ich kann mir zB vorstellen, dass Kinder mit asiatischem Background am leichtesten zu betreuen sind, weil in dieser Kultur der Respekt vorm Trainer am meisten verankert ist. Die Kunst ist es dann sicherlich bei anderen, die eher Rumquengeln und die Übungen in Frage stellen, zu sehen, in wie weit ist das *Kultur* und in wie weit Persönlichkeit.
Toll, dass ihr so viele verschiedene Kinder da habt. Dann schreib doch gerne noch mal was zu deinen Erfahrungen (aber am besten nicht am IPAD).
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Fußball und Snowboarden/Skifahren sind meiner Erfahrung nach die verletzungstrâchtigsten Sportarten. Bezeichnenenderweise gab es die einzige schlimmere Verletzung (Kreuzbandriss) in unserer Halle in 40 Jahren, als zum Aufwärmen Fußball gespielt wurde. Neulich hat mir eine Frau erzählt, dass sie am Sonntag nachmittag in der Notaufnahme des Klinikums stundenlang warten musste. Während dieser Zeit wurden reihenweise Amateurfußballer aus der Region eingeliefert. Ketzerisch stelle ich die Frage in den Raum, ob bei diesen Sportarten der gesundheitliche (volkswirtschaftlich gesehen) Schaden nicht sogar größer ist als der Nutzen. Fußballvereine haben oft 20-30% Verletzte im Kader, manche davon langfristig.
Zu den Herkunftsländern: Noch bessere Erfahrungen als mit Asiaten haben wir mit Kindern aus dem russischsprachigen Raum gemacht. Und damit stehen wir nicht allein. In unserem Verein gibt es eine sehr leistungsorientierte Trainingsgruppe der rhythmischen Sportgymnastik. Die Siegerlisten bei deren Wettkämpfen klingen wie in der früheren Sowjetunion.