Zitat:
Zitat von Matousek
Wo her soll der OSR wissen, was der SraT gesehen hat?
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Das gleiche gilt doch für Assistent und Schiedsrichter...man denke damals an das Skandalspiel Grünwettersbach gegen Bad Königshofen, wo ein Punkt x mal wechselte bevor nach 15 min weitergespielt wurde..
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Der Protest des ASV Grünwettersbach gegen die Wertung des Bundesliga-Spiels 114, das der TSV Bad Königshofen nach 0:2-Rückstand noch mit 3:2 gewonnen hat, ist vom Schiedsgericht des Deutschen Tischtennisbundes (DTTB) zurückgewiesen worden. „Die Wertung des Spiels hat Bestand“, heißt es in der Mitteilung des DTTB. Die 14-tägige Einspruchsfrist läuft allerdings noch.
Assistent zeigt Aufschlagfehler an
Zum Sachverhalt: Beim Stand von 9:7 für den Bad Königshofener Spieler Yukiya Uda im zweiten Satz hob der Schiedsrichterassistent nach dem Aufschlag von Tiago Apolonia (Grünwettersbach) den rechten Arm, um das Spiel zu unterbrechen. Er zeigte mit dem international üblichen Handzeichen an, dass der Ball beim Treffpunkt des Aufschlags über dem Tisch geschlagen wurde. Er erklärte damit dem Schiedsrichter und dem Spieler seine Entscheidung: Aufschlagfehler Apolonia. Der Schiedsrichter habe das aber nicht wahrgenommen, den Ballwechsel zu Ende spielen lassen und auf Punkt für Apolonia (9:8) entschieden. Nach dem Hinweis der Bad Königshofener Bank auf die Feststellung des Assistenten und seine Armhaltung gab es längere Diskussionen, auch als die Zähltafel bereits 10:7 für Uda anzeigte.
Uda wollte Punkt zurückgeben
Zurückgewiesen wurde dann auch der Versuch von Yukiya Uda, um den Streit zu beenden, von sich aus den Punkt zurückzugeben. Da er weder Deutsch noch Englisch spricht, klappte er die Zähltafel des Schiedsrichters auf 9:7 zurück, bot damit Wiederholung des Aufschlags an. Es blieb aber beim 10:7 und Uda gewann den Satz mit 11:8, das Spiel mit 3:1 (8:11/11:8/11:9/11:6).
Das Schiedsgericht sah seine Entscheidung durch Einsichtnahme einer Videoaufzeichnung des Livestreams bestätigt, zu sehen im Internet ab 2:48:50 Stunden: