Zitat:
Zitat von Lexmark
.....und, unabhängig von der sportlichen Qualifikation, es gibt auch viele die gar keine Profikarriere anstreben wollen weil sie es nicht als wirklich erstrebenswert ansehen dieses Leben zu führen. Auch verständlich.
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Absolut. Aus monetärer Sicht liegt die Aussicht mit einem konventionellen Beruf mehr Geld bezogen aufs gesamte Berufsleben zu verdienen wohl nahe bei 100%. Sicherheit bietet der Profisport auch nicht. Eine kleine Verletzung oder eine Stagnation reicht oftmals, um alle Träume zu zerstören.
Besonders familienfreundlich ist es auch nicht, wenn man häufig international im Einsatz ist oder auch nur in einer anderen Stadt.
Falls man dem folgenden Nebensatz von Bolls Vergleich über Einzelsport und Mannschaftssport Bedeutung beimessen darf, dann erlebt er durchaus auch die Nachteile einer Profikarriere:
Zitat:
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Bei Einzelsiegen ist man alleine in der Box, und wenn man nach Hause kommt, springt höchstens der Hund an einem hoch und die Frau schimpft, warum man so lange weg war.
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aus
https://www.sport1.de/news/tischtenn...-der-hund-hoch
Würdet ihr euren Kindern, Freunden oder Verwandten zu einer Profikarriere in unserem Sport raten? Würdet ihr nicht auch auf die Bremse treten wollen, wenn die schulische Leistung leidet oder wenn es Auswirkungen auf das Familienleben hat? Timo Boll hat glaube ich mal geschrieben, dass er Glück hatte ein Einzelkind zu sein. Ansonsten hätten seine Eltern für ihn nicht so viel Zeit aufbringen können.