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AW: Zeit für Wandel im DTTB nach Olympia
Das ist eine Frage, über die man eine "kleine Doktorarbeit" schreiben könnte, da es dafür vielschichtige Gründe gibt, die hier aber etwas zu weit führen würden und wohl auch aus dem eigentlichen Thema herausführen würden.
Aber nur soviel als kleine Anmerkung dazu :
Der Frauensport hat in Rumänien eine völlig andere Bedeutung als der Herrensport und ist in allen Bereichen schon immer um ein Vielfaches erfolgreicher.
So war dies auch immer im Tischtennis, wo es vor allem Frauen waren, die sehr erfolgreich waren, während es in anderen vergleichbaren Nationen wie etwa Tschechien, Slowakei oder Ungarn bei weitem nicht so "frauenlastig" war.
Zu der Verdeutlichung mal als kleines Beispiel:
Bei Olympia 1984, als Rumänien auf dem Zenit seiner sportlichen Bedeutung im Weltsport stand, waren 28 der 36 rumänischen Goldmedaillengewinner Frauen, nur 8 waren Männer.......und dies, obwohl vielmehr rumänische Männer als Frauen daran teilnahmen.
Das ändert aber nichts an den generellen besseren Strukturen des rumänischen TT-Verbandes im Vergleich zu vielen anderen westeuropäischen Verbänden
Im Unterschied übrigens zu vielen anderen rumänischen Sportverbänden, bei denen es nicht diese Tradition wie im Tischtennis gibt und wo auch in Rumänien vieles um Argen liegt....
Geändert von Wolf11 (16.09.2024 um 15:47 Uhr)
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