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Alt 17.09.2024, 21:33
Haureinis Tango Haureinis Tango ist offline
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AW: Hölzer: Frequenzen (Ranking)

Zitat:
Zitat von mic74 Beitrag anzeigen
keine Ahnung ob ich´s richtig gemacht habe mit der FFT Wave App, aber:
Richtig oder falsch gemacht ist auch schwer zu sagen, wenn richtig und falsch vorher nicht definiert wurden Wenn man das erste Mal hier im Forum Werte postet, macht man sicherlich nichts falsch, wenn man einmal seine verwendeteten Parameter miterwähnt. Hier geht es letzlich um Sampling und Fast Fourier Transformation und die Analyse und Anzeige eines Spektrums hängt sehr stark von Parametern ab.

Viel-hilft-viel ist bei der Wahl der Parameter nichtmal der beste Ratgeber, so ist für die vollständige Beschreibung eines 2000 Hz Sinustones die doppelte Samplingfrequenz von 4000 Hz nach Nyquist schon völlig ausreichend. Darüberhinaus gewinnt man keine weitere Information, wenn man nur Töne bis 2000 Hz sampeln und analysieren will. Die Fenstergröße (FFT Points) und und Achsskalierung spielen auch eine große Rolle, wenn man Maxima in einem Spektrum gut und reproduzierbar visualisieren will.

Ich fahre mit ganz gewöhnlichen Settings in FFTWave recht gut:

44100 Hz Sampling Rate (Schon overkill für die Membranschwingung eines Blattes)
2048 FFT Points (Für ein gut erkennbares Maximum)
Log(arithmische) Skala
Window function Hanning
... und das Top-Feature "Hold spectrum" von FFTWave, mit dem sich Maxima in der Echtzeitanalyse einfrieren lassen.
Das Smartphone dabei horizontal aufgestellt, da das Bild dann besser gespreizt ist.

Wenn man das Blatt in der Mitte mit einem weichen Fingerknöchel sanft anklopft, regt man die sogenannte Membranschwingung an, bei der das Blatt hauptsächlich wie ein Trampolin schwingt und störender Klirr vom weichen Knöchel gedämpft bzw. gar nicht erst angeregt wird.

Meist steigere ich langsam ansteigend die Intensität des Anklopfens, weil man dann schön sieht, wie das eingefrorene Amplitudenmaximum langsam ansteigt und ob und ggf. wie stark die Frequenz dabei schwankt. Je nach Holz ändert sich die Frequenz erst bei recht starkem Knocken hin zu einem höheren Wert. Ich nehme an, weil ein Blatt sich bei größerer Auslenkung zunehmend nichtlinearer verhält und damit etwas steifer und somit schneller schwingt.

Andere Werte erhält man, wenn man das Blatt an der Spitze anklopft, weil dann vorwiegend die Biegeschwingung statt der Membranschwingung angeregt wird. Kriegt man aber nicht so sauber hin, da dann schon zuviele andere Schwingungsmoden mit angeregt werden.

Hatte noch ein unbeklebtes Samsonov Force Pro in der Kiste und mittig angeklopft schön reproduzierbar 1399 Hz mit bis zu 1421 Hz erst bei recht intensivem Klopfen. Eine höhere Meßgenauigkeit als ±25 Hz würde ich dieser Methode auch nicht bescheinigen. Wären nur rund 2 % Meßfehler und das reicht meines Erachtens völlig aus, um ein Holz im Bezug auf das eine Merkmal Membranfrequenz einzuordnen und mit anderen zu vergleichen.

Geändert von Haureinis Tango (17.09.2024 um 21:53 Uhr)
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