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AW: Zeit für Wandel im DTTB nach Olympia
Ich bin jetzt selbst 67, aber überlege mir permanent, wie kann man mit der Zeit gehen, wie die Jugendlichen begeistern. Nur Tischtennis ist auf Dauer vielleicht zu wenig, wird wie schon geschrieben irgendwann öde: Der erste gewonnene Pokal löst noch große Freude aus, der 10. kaum noch. Auf Augenhöhe hat man immer die gleichen Gegner, Spiele gegen klar Schwächere sind todlangweilig, gegen klar Stärkere frustrierend. Es viele Möglichkeiten: Events, die die Gemeinschaft stärken wie Freizeiten, Trainingscamps, Trampolinhalle u.v.m. Aber wirklich nach vorne kommt man nur mit den oft monotonen Übungsformen am Tisch. Da hilft einem Clickball und 1-Punkt-Turnier nicht weiter, auch wenn es noch so viel Spaß macht. Irgendwann stellt sich die Frage: Was hätte der Spieler erreichen können, hätte er sein Training über Jahre knallhart durchgezogen. Aber hätten die damit verbundenen Sachzwänge (Vernachlssigung anderer Interessen, Trennung vom Freundeskreis, die permanente Angst, den Ansprüchen nicht zu genügen, weite Fahrten usw.) ihm den Spaß am Sport komplett verdorben?
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Stopp dem Windelmüll!
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