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Alt 27.09.2024, 07:56
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Zitat:
Zitat von Allsquared Beitrag anzeigen
Das ist zunächst mal noch keine Aussage darüber, ob wir mehr Hochwasser haben.
Aber auch das Dokument sagt
Zumindest die Daten der flächendeckenden Regenradare des DWD58 liefern erste Indizienfür eine Zunahme; weil diese Datenreihe aber noch zu kurz ist, kann die Zunahme noch nicht statistisch gesichert nachgewiesen werden

Zu Hitzeereignissen sagt das Dokument:
Auch wenn es bislang keinen eindeutigen Nachweis dafür gibt, dass verminderte Niederschläge über Deutschland mit dem anthropogenen Klimawandel zusammenhängen, ist es bemerkenswert, dass die trockenen Jahre 2018 bis 2020 beispiellos für die vergangenen 250 Jahre waren.63 Seit 1766 hat es in Mitteleuropa keine dreijährige Sommer-Dürre dieses Ausmaßes gegeben
Diese Aussage entspricht genau dem, was ich geschrieben habe, nämlich dass diese Jahre für unsere Lebenszeit extrem dürr waren, dass es so etwas aber auch früher schon gegeben hat.
So langsam werden wir uns einig. Früher gab es solche Ereignisse auch schon und teils auch schlimmer. Aber bezüglich der Kombination aus Intensität und Häufigkeit gibt es klare Indizien, dass es "schlimmer" wird. Und das entspricht ziemlich genau den Voraussagen aus den IPCC Berichten.

Zumal wir auch gerade an der Schwelle zu den 1,5° C Erwärmung sind, die immer wieder - siehe auch Pariser Klimaabkommen - als noch gut beherrschbar angenommen wurden.
Da wird aber noch weit weg von Klimaneutralität sind, wird es in den nächsten Jahren stetig wärmer und somit werden sich auch die Folgen verändern.

Meine Meinung dazu ist: So schnell es geht so viel wie möglich für den Klimaschutz tun. Weltweit, aber deswegen eben auch hier in Deutschland.
Zumal eine Transformation der Wirtschaft auch wichtig für ebendiese und deren langfristigen Aussichten ist. Wer zu lange auf fossile Energieträger baut und die Umstellung verschläft, den trifft es irgendwann um so härter.
Siehst Du das anders?
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