|
AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)
@Danielson:
Mal von der politischen Lage abgesehen, werden doch gerade klassisch linke Lehrer von der Realität "rechts" überholt.
Was ist diese?!:
Bildung ist mittlerweile in zwei Schichten aufgeteilt. Da gibt es die Schulen, wo die Welt noch in Ordnung ist, vornehmlich in den Außenbezirken und in dem klassischen Gymnasialzweig. Ausländeranteil irgendwo zwischen 0 und 15%, wobei die Ausländer, die dort beschult werden bestens integriert sind. Die entsprechenden Grundschulen werden auch von wohnortfernen Eltern präferiert. Elterntaxi inklusive.
Und dann die "anderen".
Da zitiere ich mal eine Bekannte, ist dort Grundschullehrerein: "Ich habe hier 30 Kinder aus 15 Nationen, 20 Kinder können kaum oder gar kein Deutsch, wie soll das funktionieren? Vom Staat kommt keine Unterstützung, ich soll für alles verantwortlich sein, have aber überhaupt keine Chance mich um einzelne Kinder zu kümmern. Diese Kinder haben verloren, bevor sie begonnen haben. Der Schulleiter, Sonderpädagoge, ist genau der Richtige, macht mit seinem Team und den Sozialhelferinnen einen super Job, aber das nutzt wenig, wenn die Eltern nicht mal das 1x1 mit ihren Kindern üben. Dazu kommen die kulturellen Probleme, nicht nur zwischen Deutschen und Muslimen, alle haben ihre Sonderfälle, hier soll das nicht gegessen werden, dort nicht zum Sport und auch in polnischen, russischen oder anderen Familien wird zuhause tendenziell immer weniger (!) Deutsch gesprochen. Bildungsaffine Eltern melden ihre Kinder gleich in "xxx" an."
Die Frau, sehr engagiert, hat im Grunde kapituliert und ist jetzt auf reduzierte Stunden gegangen.
MMn. erwacht man in diesen Vierteln aktuell sehr unsanft aus dem Multi-Kulti Traum. Andererseits gibt es natürlich auch Stadtviertel und Schulen, wo Verhältnisse wie in den 80er Jahren herrschen und wo es zunehmend auch ohne jedwede Probleme gut integrierte und bildungsaffine Migranten hinzieht. Auch die wachen langsam auf und möchten mit "Talahon, Ditib und Kopftuch" nicht viel zu tun haben, keiner von denen lässt seine Tochter noch am Abend alleine in bestimmte Ecken der Stadt.
Es findet aktuell eine von der Politik fast unbemerkte "Abstimmung mit den Füßen statt" die dem Land nicht guttut.
Vor kurzer Zeit sind hier in der Nachbarschaft Araber zugezogen. Voll assimiliert, die Töchter im Teenageralter komplett westlich. Absolute Bereicherung.
Mann muss endlich mal differenzieren und die Probleme richtig angehen. Übrigens tendieren immer mehr gut integrierte, gerade Jugendliche mit Migrationshintergrund zur AFD, weil sie um ihren Ruf fürchten. Oder wie es ein türkischer Kumpel formuliert hat: "mir reicht es, DIE machen alles kaputt, was ich mir aufgebaut habe, warum schmeißt die Deutschland nicht raus?"
Meine persönliche Meinung ist, dass das Kernübel in der jahrzehntelangen Zuwanderung am unteren sozialen Rand liegt. Das war zu Zeiten der Gastarbeiter oft, nicht immer, noch anders. Da hat man in den Großstädten zwar dieselben Fehler gemacht mit den entsprechenden Auswirkungen, wie diese Stadtteile heute strukturiert sind, aber in den Speckgürteln und auf dem Land hat man die sprichwörtlichen "drei Ausländer in der Klasse" über Jahre gut integriert.
Aktuell dehnt man das Problem in Rekordzeit auf die ganze Republik aus und mancher grün angehauchte Lehrer, der damit nie etwas zu tun hatte, wacht aktuell sehr unsanft auf.
Wobei die AFD zwar die Probleme korrekt benennt, ob sie aber zielführend Lösungen hat, da muss man sie genauso kritisch beobachten wie die anderen Parteien.
|