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AW: Mitstreiter für neue TTBW-Führung gesucht
Heute fand nun der Gütetermin im Sitzungssaal 105 des Arbeitsgerichts Stuttgart statt. Anwesende waren Thomas Walter mit Anwalt als Kläger und stellvertretender Präsident Horst Haferkamp sowie Anwalt Rolf Eißler seitens TTBW als Beklagte. Dazu neben mir neun weitere "Zuschauer".
Im Vorfeld wurde wenig Aussicht auf Spektakel prophezeit - Irrtum! ca. 40 Minuten lang ging es hin und her. Den ersten Hammer setzte RA Eißler mit der Aussage, dass die Krankmeldungen von Herrn Walter Gefälligkeiten seitens der Ärzte gegenüber Herrn Walter seien und TTBW jede Krankheit anzweifelt. Herr Walter berichtete zwar von Therapien und sogar einer OP - das schien weder Herren Haferkamp noch Herrn Eißler zu interessieren.
TTBW machte zudem deutlich, dass innerhalb dieses Verfahrens keine Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit Herrn Walter zur Diskussion steht - auch wenn das von der Gegenseite gewünscht ist. Hier meldete sich dann auch erstmals und das einzige Mal Herr Haferkamp zu Wort, in dem er ausführte, dass das Verhältnis zwischen Präsidium TTBW und Herrn Walter ja vor der Krankheit Herr Walters stets sehr gut und wertschätzend war und er morgen gerne wieder seine Arbeit aufnehmen kann.
Das sorgte unter den Zuschauern für Grummeln, denn jeder weiß wie TW vom Präsidium degradiert und wie schlecht er behandelt wurde. Manchmal ist Schweigen dann doch Gold...
TW führte dann noch zwei Beispiele aus, wie er in seiner Arbeit beschnitten wurde - mit dem Zusatz, dass sich diese Liste beliebig verlängern lässt. Sein Anwalt brachte zudem noch die Info, dass im März 2024 gemäß mündlichem Präsidiumsbeschluss TW das Vertrauen entzogen wurde.
Ohne Regung wurde dies von den beiden TTBW-Vertretern hingenommen.
Die Richterin schlug dann noch eine Güterichterin vor, die einen Kammertermin abwenden könne. Diese wird aber nur eingesetzt, wenn beide Seiten dem zustimmen würden, was der Anwalt von TW durchaus positiv ansah, TTBW jedoch keine Aussage machen wollte.
Aus meiner Sicht war der Termin heute morgen ein seltsam schlechtes Schauspiel. TTBW hat sich erneut von seiner schlechtesten Seite gezeigt. Keinerlei Empathie für einen Mann, der über 20 Jahre seinen Job mit Herzblut ausgefüllt hat. Dazu noch die wahnwitzige Aussage von Herrn Haferkamp, die das Fass zum Überlaufen gebracht hat.
Ich habe mich geschämt als Verein, Teil dieser Organisation zu sein. Das sind nicht die Menschen, die meine Meinung vertreten. Es ist ein extrem schädigendes Verhalten für unsere Sportart in TTBW, das hier an den Tag gelegt wurde. Da auch Bezirksvorsitzenden anwesend waren, kann man nur hoffen, dass diese schnellstmöglich die Absetzung des Präsidiums einleiten - aus meiner Sicht die einzige Chance, dieses Thema noch mit Würde für TTBW zu beenden.
Gruss
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