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Alt 17.01.2005, 23:28
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Rechtzeitig den Schalter umgelegt

Tischtennis-Zweitligist TTC Femont Röthenbach fertigte nach schwachem Start Schlusslicht TTV Burgstetten mit 6:2 ab – Einen Tag später folgte ein 6:0-Erfolg beim TV Busenbach II


© SCHWABACHER TAGBLATT


RÖTHENBACH/ST.W. (rj) – Ohne Fehl’ und Tadel – zumindest auf den ersten Blick – präsentierten sich die Tischtennis-Spielerinnen am vergangenen Wochenende und fuhren den erwarteten Doppelerfolg gegen Zweitliga-Schlusslicht TTV Burgstetten und einen Tag später bei der Bundesliga-Reserve des TV Busenbach ein. 6:2 und 6:0 lauteten die Ergebnisse, mit denen die Röthenbacherinnen ihren dritten Platz in der 2. Bundesliga Süd festigten.

Allerdings wusste Coach Franz David zu Beginn des Heimspiels gegen Burgstetten nicht so recht, ob er angesichts der gebotenen Leistungen lachen oder weinen sollte. Vor allem das Einserdoppel Svenja David/Jelena Gajic, normal eine Bank, taumelte im Match gegen Susanne Solja und Zjelka Dragas von einer Verlegenheit in die andere und musste überraschend den Gästen den Punkt überlassen.

Mittlerweile war es in der nur spärlich besetzten Röthenbacher Schwarzachhalle sehr ruhig geworden, denn auch an der anderen Platte drohte ein Punktverlust für das Femont-Duo. Doch Jessika Weikert und Sandra Peter verhinderten mit einem hart umkämpfen Fünf-Satz-Erfolg den klassischen Fehlstart und bogen das Match in der entscheidenden Phase noch um.


Holpriger Start

Die Erklärung für den holprigen Start war eigentlich logisch. Svenja David war durch einen Virus geschwächt und trat dann in den Einzeln erst gar nicht mehr an. Und Jelena Gajic wirkte – nicht zuletzt auf Grund der schwachen Vorstellung vor einer Woche in Darmstadt – völlig verunsichert. Tischtennis ist auch Kopfsache, und das merkte man vor allem Gajic an. Plötzlich legte sie den Schalter um und war fortan in den Einzeln nicht mehr zu schlagen. In deren Sog gaben auch ihre Mannschaftskolleginnen in den verbleibenden Einzeln nur noch einen Punkt (Jessika Weikert gegen Solja) ab, so dass der Sieg (6:2) dann doch deutlich ausfiel.

Das richtige Doping für das Match am nächsten Tag beim TV Busenbach II. In kaum einmal 90 Minuten war die Partie beim Tabellensechsten vorbei. Diesmal wieder mit Svenja David an Nummer Eins, die über Nacht zu Kräften gekommen war, gaben die Röthenbacherinnen bei ihrem 6:0-Erfolg gerade mal fünf Sätze ab.

TTC Femont Röthenbach – TTV Burgstetten 6:2: Jessika Weikert/Sandra Peter – Jennifer Käshammer/Stefanie Großmann 8:11, 11:9, 6:11, 11:8, 11:9; Svenja David/Jelena Gajic – Susanne Solja/Zjelka Dragas 10:12, 9:11, 11:8, 11:7, 10:12; Gajic – Käshammer 8:11, 11:5, 12:10, 11:7; Weikert – Solja 4:11, 7:11, 11:13; Angelina Gürz – Großmann 11:5, 13:11, 11:8; Peter – Dragas 5:11, 6:11, 11:5, 11:2, 11:4; Gajic – Solja 11:6, 11:5, 11:2; Weikert – Käshammer 11:8, 11:8, 11:9.

TV Busenbach II – TTC Femont Röthenbach 0:6: Martina Smistikova/Silke Haug – David/Gajic 3:11, 6:11, 5:11; Nadine Schmidt/Zhujun Shen – Weikert/Peter 11:8, 6:11, 6:11, 8:11; Shen – Gajic 2:11, 11:13, 11:7, 11:13; Smistikova – David 6:11, 6:11, 11:6, 6:11; Schmidt – Gürz 11:5, 11:8, 8:11, 7:11, 9:11; Haug – Weikert 9:11, 3:11, 5:11.


Eine längere Pause

Die Spielerinnen des TTC Femont Röthenbach müssen sich jetzt auf eine mehrwöchige Pause einstellen, denn für das Heimspiel gegen den TTSV Saarlouis-Fraulautern am 5. Februar muss ein neuer Termin gefunden werden, weil sich Svenja David für das deutsche TOP-12-Turnier in Berlin qualifiziert hat, und das findet just an diesem Wochenende statt.
17.1.2005 14:25 MEZ
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