Zitat:
Zitat von svrb0815
Leider gar kein gutes Beispiel! Er hat erst mit zehn Jahren angefangen, 2022 sein erstes internationales Turnier für den DTTB gespielt. Das bedeutet dass die heutigen Jahrgängen 2006-2010 praktisch alle schon gleich lange Tischtennis spielen (oder sogar länger) als Bertelsmeier.
Um den obigen Gedanken von TT-Star aufzugreifen: vielleicht ist das ja (neben dem sicherlich aussergewöhnlichen Talent und v.a. Fleiss) auch einer der Gründe, warum Bertelsmeier so erfolgreich wurde - weil er erst so spät zu den internationalen Turnieren ging und die Zeit vorher für's Training nutzen konnte? Und wenn er beschreibt dass Phong und Haspel regelmässig einen müden Eindruck machen, dann ist das ein ganz grosses Alarmzeichen in meinen Augen!!!
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Die jetzt in NK1 und NK2 befindlichen Jahrgänge 2006 bis 2010 haben längst nicht alle vor Bertelsmeier angefangen. Wenn Spieler einen müden Eindruck machen, muss man das natürlich hinterfragen, aber ob das an den WTT-Turnieren liegt, lässt sich so pauschal sicher nicht sagen. Andere Nationen reisen zu wesentlich mehr Turnieren als die deutschen Spieler und sind dabei nicht erfolglos. Das Konzept ist bei uns m. E. Recht ausgewogen, 6-8 WTT-Turniere im Jahr sind OK, wenn nicht zu viele andere Wettkämpfe hinzukommen. Im Zweifel muss man dafür auch Mal ein Punktspiel zurückstellen, die Erfahrungen, die international gesammelt werden sind mehr Wert und die Jungs haben darauf grundsätzlich auch richtig Bock.