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AW: Berichte Bezirk Rastatt / Baden-Baden 2024/2025
Rastatt (wd)
In der Tischtennis 3. Bundesliga Damen Süd unterlagen die TTF Rastatt im gegen den BSC Rapid Chemnitz nach einem großen Kampf vor rund 80 Zuschauern knapp mit 4:6. Dabei lief zunächst alles nach Plan. Alina Vydruchenkot/Kateryna Kiziuk und Anna Gaiser/Elisabeth Wormuth konnten beide Eingangsdoppel gewinnen. In der Topbegegnung zwischen Vydruchenko/Kiziuk gegen Edina Toth/Sophie Schädlich siegte das Rastatter Duo in drei Sätzen, musste aber insgesamt drei Satzbälle . In Satz zwei bei 10:11 und 12:13 und in Satz drei bei 9:10-Rückstand konterten beide ihre Gegner mit 15:13 und 13:11 aus. Gaiser/Wormuth hatten nach der 9:11- Niederlage das Spiel gegen Emilia Riliskyte/Lara Neubert sicher unter Kontrolle. Im vorderen Paarkreuz erhöhte Vydruchenko gegen Riliskyte auf 3:0.Beim engen 12:10, 11:9, 12:14 und 11:5-Sieg hatte sich Rastatts Nummer eins erst im vierten Satz entscheidend absetzen können. Kiziuk vergab gegen Toth nach einem 1:1-Zwischenstand in Durchgang drei eine 8:0-Führung aus der Hand und vergab obendrein in Satz vier zwei eigene Satzbälle bei 10:8-Vorteil. Eine starke Partie, in der letztlich Toth sich dank ihrer wechselhaften Schnittbällen am Ende durchsetzte. Auch Gaiser musste nach vergebenen Satzball gegen Schädlich in den Entscheidungssatz, hatte hier aber keine Siegchance. Wormuth, die trotz Schwangerschaft mitwirkte, kassierte gegen eine hochmotivierte Neubert das 3:3. Im engsten Match des Tages boten Vydruchenko und Toth hochklassiges Tischtennis. In Satz eins und vier hatte Vydruchenko klar mit jeweils 11:3 dominiert. Im fünften Satz zog sie auf 5:2 davon und verteidigte ihren Vorteil bis zur 9:6-Führung. Am Ende triumphiert Toth etwas glücklich mit 11:9. Auch Kiziuk schien nach 2:0-Satzvorteil das Glück zu verlassen. Zwei vergebene Matchbälle, vier abgewehrte Satzbälle, prägten den Satzverlauf zur 15:17-Niederlage. Auch in Durchgang vier schien alles gegen Rastatts Nummer zwei zu laufen. Nach 7:5-Führung konterte Riliskyte noch zum 7:9, ehe Kiziuk ihre Rivalin zum 11:9 ausknockte. In einem wechselhaften Match konnte Gaiser gegen Neubert nach 10:12 und 12:10 in Satz drei mit 8:4 in Führung gehen. In der Folge landeten ihre risikoreichen Angriffsbälle vermehrt im Aus. Mit 9:11 und 3:11 unterlag die 16-jährige zum 4:5. Im letzten Einzel stemmte sich Wormuth erfolglos gegen die drohende Niederlage. Nach zwei abgewehrten Satzbällen in Durchgang eins zum 10:12 lief nichts mehr zusammen und ihre Gegnerin entschied mit 11:4 und 11:7 die Partie zu Gunsten der Chemnitzer Gäste. Fehlende Fairness: ein Netzaufschlag, der nicht zugegeben wurde, dazu ein in die Box eingedrungener Ball, der zum Abbruch des Ballwechsels hätte führen müssen, wurden von Chemnitz nicht zugegeben. Rastatt erzielte mit insgesamt drei abgegebenen Spielpunkten, die der Schiedsrichter nicht erkannt hatte, zumindest im Fair-Play-Spiel gegenüber dem Gegner ein Plus. Das es am Ende nicht zu einer möglichen Punkteteilung reichte, scheiterte an einer überaus starken Partie der Gäste, die im hinteren Paarkreuz mit vier Punkten dominierten.
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