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Zitat von Wolf11
Na, da kann ich Dir schon einige Einzelsportarten sagen, wo es keine nationalen Beschränkungen mehr gibt. Spontan fallen mir dazu Tennis, Golf, Snooker, Darts ein, dazu die Sportarten im nordischen und alpinen Skibereich, wo diese Regelungen sehr großzügig vorgenommen werden.
Wie schon gesagt, gab es im vorigen Jahr Langlaufwettbewerbe im Weltcupbereich, wo 9 Norweger die ersten 9 Plätze belegten. Ebenso gab es das auch schon im alpinen Skibereich, wo 9 Österreicher vorne lagen. ....
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Also zusammengefasst du findest auch keine Sportart wo es eine derartige Dominanz eines Landes gibt und es keine Regulierung stattfindet.
Man findet Beispiele bei denen bei einer Veranstaltung ein Land komplett abgeräumt hat, aber eben nicht durchgehend.
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Zitat von Wolf11
Diese Beschränkungen sind einfach überholt und fallen mehr und mehr aus der Zeit.
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Ganz im Gegenteil. Der Sport wird immer mehr kommerzialisiert - das ist ja auch eindeutig das Ziel des WTT - da ist eine Verbreiterung der teilnehmenden Basis die logische Konsequenz.
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Zitat von Wolf11
Dann wird man natürlich die erste Möglichkeit sehen. Alle sollen mitmachen, egal wie gut sie sind. Wenn man eine Sportart wie Tischtennis auch noch in den letzten Winkel der Welt bringen will oder wenn man auch in Europa damit Interesse und vor allem Geld generieren will, was bei Tischtennis allerdings schwierig ist, so muss man natürlich die erste Möglichkeit favorisieren.
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Also halten wir mal fest. Wenn man ein kommerzielles Interesse hat, dann man das mit den Länderkontingenten durchaus Sinn.
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Zitat von Wolf11
Um es auch nochmal mit Zahlen zu unterfüttern:
Beim letzten Grand Smash in Singapore waren 51 Europäerinnen am Start, aber nur 39 Asiatinnen !!
Im Achtelfinale standen dann 13 dieser 39 Asiatinnen und gerade noch 3 der 51 Europäerinnen.
Im Viertelfinale waren dann 8 Asiatinnen unter sich
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Wie viele asiatischen Ländern haben denn teilgenommen und wieviele europäische?
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Zitat von Wolf11
Nur so kann eine Sportart auch dauerhaft überleben. Und bei diesem Punkt muss man natürlich auch fragen, wer das alles bezahlt. Europa hat es, wie gesagt, bis zum heutigen Tag nicht geschafft, auch nur einen einzigen Grand Smash auszutragen. Es scheitert vor allem an den Finanzen, aber wohl auch an dem nötigen Interesse oder an dem nötigen Know-How. Trotz der Situation, dass die nicht-asiatischen Sportler/innen da momentan durch das bestehende System bevorteilt werden.
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Im Tischtennis ist es so herum, in anderen Sportarten profitieren asiatische Länder von solchen Maßnahmen.