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AW: Entscheidungssätze
Ich habe es in einem anderen Strang (zu mentaler Stärke) schon mal geschrieben. Es geht damit los, dass Du sicherlich weniger Erinnerungen an die gewonnen Spiele hast, als an die verlorenen. Hängt damit zusammen, dass die Emotionen bei den verlorenen Spielen einfach stärker sind und es deswegen besser hängen bleibt (da ist unser Gehirn sehr einfach gestrickt).
Bedeutet für Dich konkret. Erinnere Dich bewusst an die Spielsituation in denen Du erfolgreich warst und versuche auch bewusst diese Spiele im Gedächtnis zu behalten und mit Emotionen zu verarbeiten. Also wirklich mal (vielleicht auch nur innerlich) Jubeln, sich danach etwas besonderes gönnen und damit ein Gegengewicht gegen die immer negativen Eindrücke zu schaffen.
Du musst gedanklich und vor allem gefühlsmäßig von "Oh Gott schon wieder 10:8" im Entscheidungssatz, zum "Jawohl 10:8 vorne, den hol ich mir" kommen. Das musst Du "Fühlen" und "Wollen".
Dass das klappt erkennst Du recht schnell an der Ruhe, die Du nach außen ausstrahlst. Wenn Deine Mannschaftskameraden nachher zu Dir sagen, wie Cool Du doch geblieben bist, dann hast Du alles richtig gemacht.
Klar kann man dann immer noch verlieren. Aber dann war es eben der Netzroller, Kantenball oder der Gegner war wirklich besser. Dann gibt es aber keine Selbstvorwürfe mehr.
Hoffe das hilft Dir.
Geändert von vossi39 (22.11.2024 um 11:28 Uhr)
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