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Alt 25.11.2024, 18:39
HansWurst123 HansWurst123 ist offline
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HansWurst123 ist verbrannt und wird nicht mehr ernst genommen (Renommeepunkte mindestens -500)HansWurst123 ist verbrannt und wird nicht mehr ernst genommen (Renommeepunkte mindestens -500)HansWurst123 ist verbrannt und wird nicht mehr ernst genommen (Renommeepunkte mindestens -500)HansWurst123 ist verbrannt und wird nicht mehr ernst genommen (Renommeepunkte mindestens -500)HansWurst123 ist verbrannt und wird nicht mehr ernst genommen (Renommeepunkte mindestens -500)
AW: Sunny side up - Klimaerwärmung oder doch nicht?

Zitat:
Zitat von Kyuss Beitrag anzeigen
" Quasi drauf geschissen, selber schuld......."., wirklich einfach nur unfassbar was du hier abziehst , egal in welchem thread.
Der Begriff "Multikausalität" scheint dir ein Fremdwort zu sein

Land: "Stephan Wefelscheid von den FW kritisiert im Abschlussbericht auch ein Versagen bei der Flutwarnung durch das Land. Entsprechendes Wissen sei verfügbar gewesen. Prognosen und Messdaten hätte dem Landesamt für Umwelt und dem Umweltministerium vorgelegen: "Ebenso waren dort Fachleute zugegen, welche diese interpretieren konnten." Die Opposition wirft Manz vor, er habe es am Tag der Flut nicht geschafft, dass die dramatischen Pegelprognosen und Warnungen die Menschen im Ahrtal auch erreichten.

Kreis: "Er habe schon in der Vergangenheit den Katastrophenschutz in seinem Landkreis vernachlässigt. So habe es beispielsweise keinen Alarm- und Einsatzplan gegeben und auch keinen Verwaltungsstab".

Anwohner: *Wir sehen im Einzugsgebiet der Ahr wieder häufiger diese Holzstapel, auch in unmittelbarer Nähe zum Wasser. Das zeigt für mich, dass die Menschen häufig noch nicht begriffen haben, welche Kraft vom Wasser ausgehen kann. Da haben wir wieder dieses Stichwort Hochwasserdemenz*, erklärt Kirschbauer. Bei der Hochwasserkatastrophe von 2021 spielten sie eine wichtige Rolle. Sie wurden vom Fluss mitgerissen und bildeten zusammen mit entwurzelten Bäumen, Unrat und Geröll eine gefährliche Verklausung, die gegen Brücken und Häuser prallte und den Wasserstand ansteigen ließ. Forscher schätzen, dass die Verklausungen an den Brücken den Wasserstand teilweise um drei Meter erhöhten.

Des Weiteren:

Chroniken aus dem Ahrtal berichten von siebzig Hochwassern in fünfhundert Jahren

Grund für die Häufigkeit der Katastrophen ist eine spezifische geografische Besonderheit dieser Region. Als nördlichste Nebenfluss des Rheins umfasst die Ahr mit einer Länge von 90 Kilometer und einem Einzugsgebiet von 900 Quadratkilometer, im Vergleich zu anderen Nebenflüssen, ein verhältnismäßig kleines Fluss-System. Kennzeichnend dafür sind allerdings seine großen Höhenunterschiede. Die tiefen Täler mit den engen Windungen der Flussläufe wirken wie ein Trichter. Hinzu kommt, dass der Untergrund in dieser Region mehrheitlich aus Schiefer besteht, einem Gestein, das nahezu komplett wasserundurchlässig ist. Nicht umsonst wird es verwendet, um Dachstühle zu sichern und Hauswände abzudecken.

Normalerweise kommt es im Gebiet der Ahr nur zu geringen Niederschlägen, weil die aus dem Westen kommenden Regenwolken zuvor im Bereich der Eifel und der Ardennen abregnen. Nach plötzlich einsetzenden Gewittern, Schneeschmelze oder anhaltendem Regen kann sich das allerdings sprungartig ändern. Der lieblich anmutenden Flusslauf verwandelt sich dann in kurzer Zeit zu einem rasenden Strom, bildet Sog und Strudel, reißt alles und jeden aus seiner unmittelbarer Nähe mit sich.

https://grafbruehl.com/magazin/ahrta...ser-chroniken/

Geändert von HansWurst123 (25.11.2024 um 18:47 Uhr)
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