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AW: Berichte Bezirk Rastatt / Baden-Baden 2024/2025
Rastatt (wd)
In der Tischtennis 3. Bundesliga Damen Süd unterlagen die TTF Rastatt am Samstag bei der zweiten Mannschaft des TTC 1946 Weinheim deutlich mit 1:6, die zweite Partie gegen SG Motor Wilsdruff wurde mit 6:0 gewonnen. Der TTC Weinheim II hatte beim klaren 6:1-Heimsieg gegen die TTF Rastatt erstmals seine Nummer eins Dana Trigolos mit von der Partie, dahinter spielten mit Jennie Wolf, und Isabelle Schütt drei Aktive aus dieser gemeldeten Formation, dahinter auf Platz vier mit Enisa Sadikovic die Nummer eins aus dem Regionalligateam. Bei den beiden 5:5 Ergebnissen der Nordbadenerinnen gegen TTG Süßen (hier spielte nur Schütt) und gegen TuS Fürstenfeldbruck (hier spielten Wolf und Johanna Wiegand) gab Weinheim in stark ersatzgeschwächter Aufstellung je einen Zähler gegen untere Mannschaften ab, die wie auch die TTF Rastatt Punkte im Kampf gegen den Abstieg benötigen. Hierdurch gerieten die Rastatter Damen in gegenüber der Konkurrenz in einen Nachteil, der sich am Saisonende negativ auswirken könnte.
Knappe Satzverluste in den Doppelspielen, Alina Vydruchenko/Kateryna Kiziuk hatten gegen Trigolos/Wolf bei der 1:3-Niederlage zwei Sätze knapp mit 9:11 verloren. Noch härter trafen es Anna Gaiser/Elisabeth Wormuth, die gegen Schütt/Sadikovic nach einem 11:9-Satzerfolg gleich zwei Mal nach jeweiligen 10:8-Vorteilen knapp mit 10:12, 10:12 und 4:11 zum 0:2 scheiterten. Es hätte mit etwas Glück durchaus auch 2:0 für die TTF stehen können. Trigolos bezwang im ersten Einzel Kiziuk in drei Sätzen, Vydruchenko holte gegen Wolf mit einer Superleistung den Ehrenpunkt für die Gäste. Mit 14:12 und 7:11 begann das Match recht ausgeglichen. Danach brannte Rastatts Topspielerin ein wahres Feuerwerk ab. Über 6:0 und 8:2-Führung punktete sie zum 11:8. In Durchgang vier zog Vydruchenko gar auf 9:0 davon und untermauerte mit dem 11:2-Sieg einmal mehr ihre Stärke. Auch Wormuth verkaufte sich gegen Schütt sehr gut und konnte nach zwei 11:13 und 7:11-Satzverlusten zumindest den dritten Durchgang mit 11:5 für sich entscheiden. Gaiser hatte gegen Sadikovic in Satz zwei bei der 13:15-Niederlage die Chance auf ein engeres Match. Mit dem zweiten Sieg von Trigolos gegen Vydruchenko, einer denkwürdigen Partie auf höchstem Niveau, war das Spiel nach rund zwei Stunden für Weinheim entschieden. Gegen ein ersatzgeschwächtes Wilsdruffer Team gelang den TTF am Sonntag morgen nach rund 90 Spielminuten ein glatter 6:0-Sieg, dem Gast aus Sachsen blieb wiederum der erste Gegenpunkt in der laufenden Saison verwehrt. Vydruchenko/Kiziuk gewannen ihr Doppel in drei Sätzen, Gaiser/Wormuth hinkten gegen Selina Langholz/Lisa Bormann zunächst einem 0:2-Satzrückstand hinterher. Nach abgewehrten Matchball in Durchgang drei schlug das Rastatter Doppel mit 12:10, 11:5 und 11:6 erfolgreich zurück. Vydruchenko erhöhte gegen Langholz locker zum 3:0, ihre Doppelpartnerin Kiziuk hatte gegen Frieda Scherber dagegen Schwerstarbeit zu verrichten. Lange packende Ballwechsel prägten das Match. Nach einem 11:7-Satzerfolg folgte nach vergebenen Satzbällen bei 10:8-Vorteil und der 10:12-Niederlage Ernüchterung. Nach 10:9-Führung in Satz drei kassierte Kiziuk den Ausgleich, hatte aber im Anschluss in einer langen Rallye das bessere Ende für sich. Ein Netzroller besiegelte den 12:10-Erfolg zu Gunsten der Gastgeberinnen. Nach dem erneuten 8:11 Satzverlust zum 2:2-Gleichstand kontrollierte Rastatts Nummer zwei den Entscheidungssatz und zog über einen 5:2-Vorsprung bei Seitenwechsel ihrer Gegnerin Punkt um Punkt davon und vollendete mit dem ersten Matchball zum 11:6. Gaiser löste ihre Aufgabe gegen Julia Krieghoff nach einem Hänger in Durchgang drei nach jeweils zwei vergebenen und abgewehrten Satzbällen mit einem 14:12-Sieg zum 5:0. Wormuth erspielte sich gegen Bormann in den ersten beiden Sätzen klare Vorteile zum 11:8 und 11:4-Vorteil. In Satz drei konnte Bormann noch mit 7:6 in Führung gehen, hatte aber am Ende mit 8:11 das Nachsehen. Ein insgesamt gesehen äußerst wichtiger Sieg der TTF, da die Konkurrentinnen aus Fürstenfeldbruck und der Leutzscher Füchse jeweils einen Sieg einfahren konnten. Der Vorsprung der TTF (6:8) auf den ersten Abstiegsplatz beträgt lediglich einen Zähler. Am kommenden Wochenende folgt mit den Partien beim TSV Dachau und bei den Leutzscher Füchsen ein immens wichtiger Doppelspieltag zum Abschluss der Hinrunde.
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