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AW: Berichte Bezirk Rastatt / Baden-Baden 2024/2025
Rastatt (wd)
In der Tischtennis 3. Bundesliga Damen Süd unterlagen die TTF Rastatt am Doppelspieltag bei der zweiten Mannschaft des TSV Dachau mit 1:6, die zweite Partie bei den Leutzscher Füchsen endete mit einem unerwartet klaren 6:2-Erfolg für die Gäste aus der Barockstadt, die mit 8:10 Punkten eine zufriedenstellende Bilanz aus der Vorrunde erzielten.
Bei der 1:6-Niederlage beim TSV Dachau II war ein knapperes Resultat im Bereich des Mögichen. Alina Vydruchenko/Kateryna Kiziuk konnten gegen Dachaus Topduo Emine Ernst/Dora Cosic eine 2:0-Satzführung herausspielen, scheiterten aber in der Folge an den stärker werdenden Gegnerinnen. Im zweiten Doppel waren Anna Gaiser/Elisabeth Wormuth in jedem Satz nah dran. Nach zwei 8:11 und 10:12-Satzverlusten erspielten sich beide noch einen 10:8-Vorteil. Mit 12:14 endete am Ende der Durchgang an die Gastgeberinnen. In den Einzelspielen hatte Kiziuk gegen Ernst keine Siegchance. Gegen ihre starken Rückhandtopspins und noch stärker eingesetzten Vorhandschüssen fand Kiziuk kein Mittel. Vydruchenko gelang gegen Cosic zumindest ein Satzgewinn. Mit den kurzen Noppen auf Cosics Vorhand kam Rastatts Nummer eins nicht zurecht. Mit einer cleveren taktischen Leistung konnte Gaiser gegen Zoe-Loreen Sommer den Ehrenpunkt für die TTF gewinnen. Wormuth stand gegen Eva-Maria Covaciu auf verlorenem Posten. Mit beidseitig kurze Noppen dominierte Covaciu das Match. Im letzten Einzel hielt Vydruchenko gegen Ernst gut mit, brachte sich aber wiederholt durch leichte Fehler aus dem Rhythmus. Dennoch konnte sie mit einigen super Punkten beeindrucken. Ein alles in allem verdienter Sieg von Dachau, Ein Doppel oder auch ein Einzel von Vydruchenko war durchaus möglich. In Leipzig setzten sich Vydruchenko/Kiziuk in drei Sätzen gegen Leonie Hildebrandt/Cathrin Singer durch, Gaiser/Wormuth erwischten mit Marlene Scheibe/Katharina Bondarenko/Götz den stärkeren Gegner und blieben trotz guter Ansätze ohne Satzgewinn. Im vorderen Paarkreuz gelang den TTF der große Gegenschlag. Vydruchenko bezwang Hildebrandt in drei Sätzen, Kiziuk holte gegen Scheibmit 11:9 und 13:11 einen 2:0-Satzvorteil heraus, kassierte aber nochmals den Ausgleich. Im fünften Satz entschied sie nach einer kurzem Schnittaufschlag mit einem langen Angriffsball über die Vorhandseite den entscheidenden Punkt zum 11:9-Sieg. Wormuth konnte gegen Bondarenko-Götz keine Akzente setzen und kassierte den 2:3 Anschlusspunkt. Im zweiten Match des hinteren Paarkreuzes hatte Gaiser beim 11:5-Auftaktsieg das Heft unter Kontrolle. Nach der etwas unglücklichen 13:15-Satzverlust trumpfte sie in der Folge groß auf und versetzte ihrer Rivalin mit 11:9-den K.O. zum 4:2. Vydruchenko benötigte gegen Scheibe etwas Anlaufzeit und übernahm nach der 8:11-Niederlage die Regie. Mit drei ungefährdeten Satzerfolgen sicherte sie ihrem Team zur 5:2-Führung vorab einen sicheren Punktgewinn. Mit einer kämpferisch starken Performance konnte Kiziuk in einem spannungsgeladenen Fight Hildebrandt mit 14:12, 11:8, 9:11 und 12:10 bezwingen und die Partie nach rund zweieinhalb Stunden Spielzeit zum 6:2 beenden. Die Rastatter Damen verbesserten sich in der Tabelle durch diesen Sieg auf einen guten fünften Platz, können aber vom TTC 1946 Weinheim II, die mit einem Sieg am letzten Vorrundenspieltag nach Punkten gleichziehen können, noch eingeholt werden. Die DJK Sportbund Stuttgart (13:1) stehen vor den beiden abschließenden Partien gegen SG Motor Wilsdruff und bei den LTTV Leutzscher Füchsen kurz vor dem inoffiziellen Titel der Halbzeitmeisterschaft.
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