Zitat:
Zitat von Danielson
So habe ich auch einmal gedacht. Idealerweise gibt es eine Bildungspartnerschaft zwischen Lehrern und Eltern. Wie wichtig die Schule als Institution ist, hat man doch während der Corona-Pandemie gesehen. Viele Kinder konnten keinen Abstand mehr gewinnen zu ihrer familiären Realität. Ihnen fehlten die Freunde, die Rituale, die im Zusammenhang mit der Schule standen. So nervig diese empfunden werden, sie geben Orientierung - und sind eine soziale Ressource, wenn es daheim schwierig wird. Es gibt viele Lehrer, die Einfluss auf die Entwicklungen von Kindern nehmen.
Natürlich muss ein Lehrer das "Classroom-Management" beherrschen, um Kindern fachbezogenen Lehrstoff vermitteln zu können. Und bevor jetzt einer wieder einen persönlichen Angriff gegen mich fährt: Darin bin ich inzwischen recht gut - und lass mich gerne an den Ergebnissen messen, die meine Kids bei Abiturprüfungen erzielen. Aber Schule ist auch ein Ort des sozialen Lernens. Sie kann nicht "reparieren", was daheim schiefläuft. Aber ohne Einfluss auf Entwicklungen der Kinder ist Schule nicht.
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Ja, wobei Corona natürlich eine extreme Ausnahmesituation war.
Um auch mal eine Lanze zu brechen, ich persönlich habe 2 Töchter großgezogen und wir waren im großen und ganzen mit Grundschule und klassischem Gymnasium sehr zufrieden. Die Lehrer waren o.k. und engagiert, einige wenige 'Luftpumpen' gibt es in jeder Branche, aber grundsätzlich o.k.
Wir haben auch nicht wegen jeder Kleinigkeit mimimi gemacht, und generell war es ein gutes Miteinander.