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Alt 20.12.2024, 21:48
ttarc ttarc ist offline
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AW: Die Bildung und der Anstand unserer Kinder und Kindeskinder und damit unserer Zukunft

Zitat:
Zitat von der DJ Beitrag anzeigen
Die Fahranfänger von damals können die "Helferlein" heute mit Dank annehmen. Die meisten heutigen Fahranfänger würden einen Oldtimer, bei Nässe, in der ersten Kurve in den Graben steuern. Kann man diesen Menschen das vorwerfen? Ich meine nein, da Ihnen eine wichtige Erfahrung nie untergekommen ist.
Vorwerfen nicht direkt, aber was passiert wenn mal ein oder mehrere Helferlein ausfallen?
Fahrsicherheitstrainings helfen da auch nur bedingt, da, wie beim TT und vielen anderen Sachen, erst nach vielen Stunden Praxis die nötige Sicherheit vorhanden ist.
Etwas OT: Bei den ganzen extrem leistungsstarken (E-)Autos auf dem Markt sollte der Gesetzgeber auch so langsam handeln und ähnlich wie bei Motorrädern die Leistung für Fahranfänger bzw. Menschen ohne Fahrpraxis entsprechend begrenzen (und/oder Altersgrenzen einführen).

Ein anderes Problem mit den ganzen Helferlein ist die Risikokompensation 1). Die Leute verlassen sich auf die Systeme, sind unaufmerksamer, machen noch mehr andere Dinge (Smartphone...) etc., aber die Physik außer Kraft setzen, dass können diese Systeme auch nicht. Anderes Problem mit den Helferlein und den ganzen gesetzlich vorgeschriebenen Bimmeltönen etc. ist die sog. Alarm/Alert Fatigue d.h. die Leute stumpfen ab und/oder beachten die Alarme nicht und/oder schalten den Kram direkt ab.

Da sind wir dann auch wieder bei der Bildung: Stichwort Paternalismus 3). Paternalismus verträgt - wie viele andere Ideologien und Religionen - keine unabhängigen Menschen, braucht den abhängigen Menschen und erzieht auch entsprechend.

1) https://de.wikipedia.org/wiki/Risikokompensation
2) https://en.wikipedia.org/wiki/Alarm_fatigue
3) https://de.wikipedia.org/wiki/Paternalismus

Zitat:
Es gibt ja den bekannten Satz "lernen beim machen".

Deshalb sage ich aus tiefster Überzeugung, jeder Mensch muss bei den Wurzeln anfangen. Sehen, fühlen, schmecken usw. muss ohne "Helferlein" geschehen und wer das dann kann, kann sich den Erleichterungen des Alltags zuwenden um noch mehr zu lernen.
Definitiv. Da fängt das Problem aber auch direkt an: Wo können Kinder denn noch ungestört solche Erfahrungen sammeln? Wo ich als Kind noch mit Freunden toben und spielen konnte ist heute alles zubetoniert und asphaltiert und nur noch verhältnismäßig wenige wohnen abseits der städtischen Moloche 4) und dann sind auch noch tendenziell eher ältere Menschen in ländlichen Gegenden zu Hause 5). Es gibt noch schöne Städte, auch für Kinder geeignete, aber es werden immer weniger (freue mich schon auf die Feiertage abseits NRWs)

4) weniger als 30% https://de.statista.com/statistik/da...n-deutschland/
5) https://www.destatis.de/DE/Themen/Qu...tadt-land.html
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