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AW: Die FIDE - Gens una sumus.
Noch eine kleine Anekdote zu Hübner. Er war der Auffassung, dass Schachspieler ein Urheberrecht an ihren gespielten Partien hätten. Er wollte die Frage geklärt wissen und schuf einige Präzedenzfälle. Zum einen händigte er nach einer Partie sein Formular nicht dem Schiedsrichtrer aus, was für reglementarische Probleme sorgte. Zum anderen untersagte er auch manchen Zeitschriften und Autoren, seine Partien zu veröffentlichen. Dies hattte zur Folge, dass die Urheberrechtfrage einer konkreten Antwort bedurfte, welche ein Rechtsgutachten des GM Wolfgang Unzicker, seines Zeichens Jurist, lieferte. Das Gutachten verneinte ein Urheberrecht, sodass Hübner sich mit seiner Auffassung schlussendlich nicht durchsetzen konnte.
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