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AW: Neuen Regeln im Tischtennis um Abwerbungen zu erschweren?
Also rein von den Zahlen her (Emotionen beiseite gelassen) könnte man das auch anders sehen. Nehmen wir mal an ein Spieler X wird für Summe Y abgeworben.
Es gibt nach der Abwerbung keinen Tischtennisspieler weniger und im abgebenden Verein wird sogar ein Platz in der Mannschaft frei - jüngere Talente können dadurch höher spielen.
Ohne diese Abwerbeaktion gäbe es genausoviele Tischtennisspieler, aber es wurde Summe Y nicht in den Tischtennissport investiert, Spieler X kann nicht höher spielen und die verbleibenden Spieler im abgebenden Verein auch nicht.
Wenn der abgebende Verein sich über diese eigentlich erfreuliche Bestätigung seiner guten Jugendarbeit ärgert, dann kann es nur daran liegen, dass der Verein mit dem Spieler X "etwas vor hatte" bzw. dass man erwartet hat Spieler X würde "etwas zurückgeben" (also z. B. selber Jugendtrainer werden). Dann aber stellt sich schon die Frage mit welcher Motivation dieser Verein Jugendarbeit betreibt. Ist es die Motivation jungen Talenten eine tolle Lebenserfahrung zu ermöglichen? Oder steckt da doch ein gewisser Eigennutz dahinter?
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