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AW: Neuen Regeln im Tischtennis um Abwerbungen zu erschweren?
Ich würde hier zwischen gemeinnützigen (steuerbefreiten!) Vereinen und nicht gemeinnützigen (gewinnorientierten Unternehmen) unterscheiden.
Es ist Aufgabe der gemeinnützigen Vereine Jugendarbeit aus gesellschaftlichen Gründen zu leisten und zwar ehrenamtlich. Es geht hier auch nicht darum Talente zu fördern und ggfs. auf eine Profilaufbahn vorzubereiten, sondern einen Zusammenhalt in der Region zu schaffen. Der Hobbyspieler ist hier genauso wichtig wie das Talent. Ich als Steuerzahler finanziere die Steuerbefreiung der gemeinnützigen Vereine und tue das auch gerne.
Gewinnorientierte Unternehmen hingegen handeln fahrlässig, wenn sie nicht versuchen würden große Talente an sich zu binden, u. U. auch mit Geld. Als Aktionär oder Investor würde ich erwarten, dass genau dies mit meinem Geld gemacht wird. Natürlich mit Knebelvertrag, dass der Jugendliche dann auch später für mich spielen muss bzw. eine Ablösesumme generiert. Das ist nicht unmoralisch, sondern einfach ganz normales Business.
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