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AW: "Man muss das Netz erhöhen!"
Die Tennisspieler haben doch den drohenden Zuschauerinteressenverlust mit Materialänderungen abwenden können. In den 70ern gab's diese superlangweiligen ellenlangen drucklosen Sandplatz-Grundlinienduelle, später wurde v.a. auf den schnelleren Unterlagen immer mehr Service-Bumm gespielt. In den letzten zehn bis fünfzehn Jahren wurden u.a. langsamere Bälle eingeführt und die meisten Unterlagen verlangsamt (z.B. ist der Wimbledon-Rasen heute lange nicht mehr so schnell wie zu McEnroe's und Beckers Glanzzeiten). Das Resultat ist, dass sich die besten Spieler nicht mehr ausschliesslich auf ihr Service verlassen können sondern viele Ballwechsel ausspielen müssen. Das ist für die Zuschauer auf die Dauer interessanter.
Man müsste vielleicht tatsächlich einige Experimente mit Profis und Anfängern machen um ein anderes, etwas längere Ballwechsel förderndes Gleichgewicht zu finden. Wenn das Spiel zu langsam wird, droht tatsächlich langweiliges Rumgeschiebe, was ja wohl auch niemand will.
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Dr. Strangelove
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