Ich habe vorgestern einen meiner berüchtigten Kantenaufschläge auf diversen Social-Media-Plattformen geteilt.
Es gab viele Kommentare und Fragen auch mutmaßlicher Nicht-TT-Spieler, die fragten ob man parallel aufschlagen darf etc. die ich natürlich gerne beantwortet habe (juhu auch mal paar Nicht-Vereinsspieler erreicht). Aber es kam auch die Aussage: Fehlaufschlag weil Außenkante mit Bezug auf den Ballabsprung. Im Bezug auf meine Argumentation, dass es physikalisch unmöglich ist mit diesem Aufschlag die Kante von außen zu treffen erhielt ich folgende wirklich interessante Nachricht:
"Im Prinzip hat erstnal Lars recht was die Physik betriftt, Der Ball ist ja hinter der Grundlinie also über dem Tisch beim ersten Aufsprung.
Durch den ANTI hat er nur minimalen Sidespin und fliegt dann zur seitlichen Begrenzung.
Die Kante trifft er aber so, dass er leicht nach unten abspringt. Die Schiedsrichter sind angewiesen die Entscheidung ob seitlich oder oben anhand des Flugwinkels des Balles zu treffen. Rein regeltechnisch müsste man den Aufschlag sogar abzählen da er minimal nach unten ging direkt nach dem "Absprung".
Dennoch ist klar, dass dieser Fehlaufschlag nur aufgrund der Regelinterpretation (Handbook for Match Officials) zustande gekommen wäre.
Ich würde ihn daher nur abzählen wenn der Ball nicht am Beginn über dem Tisch gewesen wäre.
Also nicht bei einem Aufschlag sofern er nicht mit Sidespin wie bei einem Pendulum Serve eine Kurve zur Kante hätte drehen können."
Ich finde das wirklich interessant und freue mich über eure Einschätzung dazu, auch wenn das Thema an sich schon sehr viel diskutiert wurde.
Liebe Grüße Lars