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Alt 25.02.2025, 16:13
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AW: Butterfly Tenergy 19

Zitat:
Zitat von D.G Beitrag anzeigen
Ist es mit dem t19 oder t05 einfacher auf unterschnitt zu eröffnen? Bzw ist geeigneter für einen eher langsamen armzug.
Ttr 1770
Als jemand, der 5 Jahre lang mit chinesischen Belägen (hauptsächlich H3-Varianten, B2 etc.) gespielt hat, finde ich, dass sich T19 für langsamere Armbewegungen wesentlich besser eignet als T05. Gegen schnittlosen Bällen ist es mehr möglich, mit einer langsamen Bewegung im Vergleich zu T05 einen spinnigeren Ball zurückzuspielen.

Natürlich ist er nicht geeignet für offene Arm-Topspins wie bei einem chinesischen Belag. Der Ball verlässt den Schläger deutlich schneller. Aber in dieser Hinsicht hat er ein Verhalten ähnlich wie Hybrid-/etwas klebrige Beläge. Ich habe immer noch die Gewohnheit, Schnittschläge durch Wischen des Balls zu eröffnen, was von meiner Zeit mit chinesischem Belag geblieben ist. Der Ball rutscht oder geht sehr langsam. Je mehr ich mich daran erinnere, weniger tangentiale Schläge auszuführen, desto besser kann ich das Problem lösen.

Vielleicht liegt es am Holz, aber bei Topsins ist der Balltreffpunkt wie unten sind, fliegt der Ball unglaublich schnell und spinnig. Ich muss mich nicht besonders anstrengen, damit er spinnig wird. Das gleiche Gefühl hatte ich auch mit der Hybrid K3 - Viscaria-Kombination erlebt. Doch die Bälle waren nicht so spinnig. Mit H3 hatte ich ganz selten ein solches Gefühl, die Vibration des Schlägers.



Alle haben es schon gesagt. Da ich lange Zeit mit chinesischem Belag gespielt habe und meine Topspin-Bewegung größer ist und ich beim Spiel nahe am Tisch zu langsam bin, spiele ich auf mittlerer Distanz. Für das Mitteldistanz-Spiel finde ich den Belag geeignet. Die lange Flugbahn bei harten Schlägen ist nützlich für die Endschläge.

Für den Gegner ist der Belag nicht so leicht vorhersehbar in seiner Flugbahn wie T05. Die Flugbahn verlängert sich je nach langsamen, mittleren oder schnellen Schlägen. Dies irritiert den Gegner im Vergleich zu T05 viel mehr.

Für täuschende Aufschläge finde ich feine Obergummi und fein noppen-Beläge geeigneter. Halblange, leicht seitliche Schnitte und leichter Überschnitt können durch eine kleine Änderung des Schlägerwinkels ausgeführt werden.

Doch manchmal habe ich große Schwierigkeiten, das richtige Aufschlaggefühl zu finden. Es ist irgendwie nicht einfach, den richtigen Schlägerwinkel zu finden. Vielleicht wird es mit der Zeit besser.

Als weiteren Nachteil habe ich festgestellt, dass ich extreme Schwierigkeiten habe gegen einen Gegner zu spielen, der tote Blocks und sehr wenig spinnige langsame oder mittelschnelle Bälle spielt. Je mehr die langsamen Bälle zu meinem Vorhand oder kurzen Vorhand kamen, desto mehr hab ich mein Selbstvertrauen verloren. Irgendwie verhielt sich der Belag anders als erwartet bei wenig spinnige Bällen. Vielleicht wusste ich nur nicht, wie man gegen diese Spielweise des Gegners spielt, ich bin mir unsicher.

Es wurde ein langer Text. Während ich versuchte, meine Erfahrungen zu teilen, wollte ich auch die Frage von D.G beantworten.

Geändert von Down the line (25.02.2025 um 16:20 Uhr) Grund: fehlendes Bild
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