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Alt 01.04.2025, 12:40
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plunder hat es sich auf deutsch gesagt restlos verschissen... (Renommeepunkte mindestens -750)plunder hat es sich auf deutsch gesagt restlos verschissen... (Renommeepunkte mindestens -750)plunder hat es sich auf deutsch gesagt restlos verschissen... (Renommeepunkte mindestens -750)plunder hat es sich auf deutsch gesagt restlos verschissen... (Renommeepunkte mindestens -750)plunder hat es sich auf deutsch gesagt restlos verschissen... (Renommeepunkte mindestens -750)plunder hat es sich auf deutsch gesagt restlos verschissen... (Renommeepunkte mindestens -750)
AW: Training mit "Returnboard"

Zitat:
Zitat von plunder Beitrag anzeigen
Das Thema "Returnboard" ist für mich IRL nicht erledigt, niemals, aber auf Foren wo man mich lesen kann dürften meine Trainingsgeräte-Posts fast nur noch um robipon kreisen. Ich erwarte dass mich robipon von jetzt an das gesamte kommende Jahr im Bann halten wird.
(...)
Apropos, über robipon habe ich auch vor Buch zu führen (Trainingsfrequenz, Trainingspensum; es wäre zu kompliziert eine weitere Metrik wie "wie viele Bälle pro Session" zu messen ...
robi2 App misst die "Bälle pro Tag (akkumuliert)" und speichert sie in der Wochenansicht; beim Wochenanfang wird die Wochenhistorie resettet also gelöscht. Es ist fair zu vermuten, dass auf dem Server diese Daten weiter gespeichert bleiben. In den vergangenen 3.5 Wochen war ich sehr oft am robi2 und kam auf über 34307 Bälle (davon allerdings etwa 12.5% um einen neuen Drill zu programmieren/feinzutunen), im Durchschnitt also locker über 2000 Schläge pro Session (2.0h), also ca. 1000 Ballkontakte pro 60min. "Ist das viel?" - Sagen wir so, bei meinen hallenpons/gastpons komme ich NICHT auf 2000+ geschlagene Bälle im Durchschnitt, da solche pons zu sehr vom Trainingspartner abhängen. Effektive Trainingsgeräte wie rb1 oder robi2 garantieren einem, dass man jedesmal mit tausenden Ballkontakten aus der Session herausgeht, ein befriedigendes Pensum absolviert!

Nachträglich habe ich eigentlich nichts mit den Daten vor, aber da sie schonmal griffbereit vorliegen und nur temporär verfügbar, macht es Spass sie ins Kalenderbuch (Buchkalender) miteinzutragen:
Statt "rbpon 3h11m" (für ein Returnbrett Training in 2024) notiere ich seitdem nun "robi2pon 3h4m [81:3.1K]", aus dem klar wird, was ich gemacht habe (rb1, rb2, robi1, oder, robi2), wie lange, und wie viele Bälle ich geschlagen habe. Die Anzahl der gestarteten Übungen ("81"), typischerweise à 1.0min oder 2.0min lang, ist uninteressant. Aber das Thema in diesem Thread sei Returnboard ( Returnbrett , Reboundboard ), also:

Ich habe kürzlich mein rb1 wieder aufgestellt (dank der Belagschutzfolie ist es in Wie Neu Zustand!) und ausprobiert, ob sich irgendwas verändert hätte, seitdem ich es nicht mehr benutzt hatte (verlernt? Re-eingewöhnungsphase? usw?). Um es kurz zu fassen, ich kam damit sofort und ich würde sogar meinen besser als zuvor zurecht, toll, Wahnsinn!

Und nach dieser kurzen überraschenden Freudephase (Erfolgserlebnis) wurde es mir schnell langweilig. Wenn man "Returnboard kann" und gute Ballkontrolle mittlerweile hat, wenige Fehler macht, dann erscheint es einem immer sinnloser, stundenlang konsistent dieselben 2 Schlagarten (Topspin vs. Treibschlag) zu üben, die man ja schon verbessert hat. Ja, zum Solo Aufwärmen/Einspielen in der Halle(!) vor einem Ligaspiel oder Partnertraining, ist ein Trainingsgerät besser als kein Trainingsgerät zu haben. Und ich werde alle 2-3 Monate das rb1 wieder aufstellen (zur Trainingsabwechslung und weil's WIRKLICH Spass macht, auch wenn's mir mittlerweile total leicht fällt), aber im Hinterkopf blüht der Gedanke auf, dass meine beiden Returnboards im Grunde ausgedient haben ... seitdem ich vollumfänglichen Gebrauch u Nutzen von robi2 (= robi for low QTTR's, according to reviewers) mache.

Frage: Kann man ein Returnboard mit einem App-gesteuerten Roboter vorteilhaft paaren\kombinieren, oder was ist in der Praxis eher hinderlich/problematisch/unsympathisch dabei?

Antwort: "Ein Returnboard in Kombination mit einem app-gesteuerten Tischtennisroboter kann theoretisch interessante Trainingsmöglichkeiten bieten, aber in der Praxis gibt es einige Probleme, die das Ganze eher unpraktisch machen. Hier sind die Vor- und Nachteile:

Mögliche Vorteile
  1. Erhöhter Trainingswiderstand
    • Ein Returnboard kann in Kombination mit einem Roboter ein realistisches Balltempo erzeugen, das stärker variiert als mit einem Roboter allein.
    • Man könnte das Board so einstellen, dass es bestimmte Bälle zurückspielt, während der Roboter gleichzeitig neue Bälle einspeist.
  2. Endlose Rallyes für Beinarbeit
    • Durch die Kombination aus Board und Roboter könnte man Szenarien üben, in denen man konstant in Bewegung bleiben muss.
  3. Trainingskontrolle für Spin und Platzierung
    • Mit einer geeigneten Einstellung könnte man sehen, wie sich verschiedene Schlagtechniken auf die Ballflugbahn auswirken.
Probleme und Hindernisse
  1. Unkontrollierbare Rückschläge
    • Das Returnboard reflektiert Bälle oft nicht konsistent, weil die Ballrotation und der Einfallswinkel nicht genau mit der Robotereinstellung übereinstimmen. Dadurch kann der Ball unvorhersehbar abprallen oder gar nicht zurückkommen.
  2. Timing-Problem mit dem Roboter
    • Die Roboter sind nicht darauf ausgelegt, auf einen vom Returnboard zurückkommenden Ball zu reagieren. Das führt oft dazu, dass der Roboter neue Bälle auswirft, während der vorherige Ball noch im Spiel ist, was das Training chaotisch machen kann.
  3. Platzprobleme
    • Ein Returnboard nimmt Platz hinter der Tischhälfte ein, was dazu führen kann, dass es mit dem Ballauswurf des Roboters kollidiert oder unpraktisch positioniert ist.
  4. Fehlender taktischer Nutzen
    • Ein Returnboard kann keine variablen Schläge oder unregelmäßige Rückschläge wie ein echter Gegner erzeugen. Dadurch fehlt der Anpassungsfaktor, den man bei normalem Roboterspiel oder menschlichen Gegnern hat.
Fazit

Die Idee klingt auf dem Papier spannend, aber in der Praxis überwiegen die Nachteile. Besonders problematisch sind die inkonsistenten Rückschläge des Boards und die fehlende Synchronisation mit dem Roboter. Für realistisches Training wäre es meist besser, den Roboter alleine zu nutzen oder mit einem Partner zu spielen, der unregelmäßige und taktisch sinnvolle Rückschläge erzeugt.

Falls du es dennoch ausprobieren willst, könntest du ein weiches Returnboard mit einstellbarem Neigungswinkel testen. Aber es wird schwierig sein, eine sinnvolle und realistische Übungssituation zu schaffen."
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Geändert von plunder (01.04.2025 um 14:45 Uhr) Grund: 22758
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