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Zitat von noppennorbert
Angesichts der Zubaudynamik bei WEA und PV ist die theoretische Möglichkeit, AKW wieder instandsetzen zu können, irrelevant.
Die Kosten werden lt Fraunhofer Institut auf mindestens 2 Mrd * je AKW geschätzt.
Innerhalb der jetzigen Legislaturperiode ist aufgrund des Rückbaufortschritts eine Wiederinbetriebnahme in allen Fällen nicht möglich (ebenfalls ISE).
Die EPEX (europ. Strombörse) entscheidet aufgrund von Bedarf, Transportkapazität und Gebot, welches Kraftwerk wann Strom erzeugen darf.
AKW sind wegen der im Vergleich hohen Personal- und Betriebskosten nicht konkurrenzfähig.
Bei einem hohen (und immer höheren) Anteil an EE wären die AKW-Laufzeiten wegen der Grenzkosten sehr niedrig. Dafür sind sie technisch nicht ausgelegt und privatwirtschaftlich nicht zu betreiben.
Daher ja nun auch die wahnwitzige Idee aus der Union, die Dinger staatlich unter Übernahme aller Risiken fahren zu wollen. Überraschend, heißt es doch von dort sonst immer, der Staat als Unternehmer tauge nichts.
Stattdessen weiterer Ausbau der EE, Hochlauf bei Batteriespeichern (Anschlussbegehren völlig frei finanziert ja enorm, jetzt schon oberhalb des Planziels für 2035), Netzausbau (!!!) ist der logische Weg.
AKW passen einfach nicht mehr.
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Was mir bei dir imponiert ist, dass du deine Argumente aufrichtig und gut gemeint anbringst und wenn Politik und die wenigen Stromkonzerne genauso philantropisch eingestellt wären, dann könnte es langfristig mit den EEG auch funktionieren.
Die Realität sieht aber so aus, dass es nur noch um Macht, Geld und dem Abgreifen von Vorteilen geht. Profite privatisiert, Kosten sozialisiert.
Das gilt übrigens mittlerweile für den gesamten 'linksgrün-Woken" Industriezweig.
Tausende unnützen Beamtenstellen, ausufernde Bürokratie, eine Asylindustrie wo abgegriffen wird wo es nur geht und ähnlich auch heim Thema "EEG".
Dass man in der Realität mit der Aufnahme von 10 Mio Kulturfremden Menschen dem Staat mehr schadet, als wenn man 1/3 des Geldes für Hilfe in deren Nähe ausgegeben hätte, dass man in Deutschland auch bei CO2 Ausstoß 0,00 nichts am Weltklima ändert, das sind Fakten.
Mit einem wirtschaftlich vor die Wand gefahrenen Deutschland wird man gar nichts für die Welt erreichen.
Und man sollte der Bevölkerung auch endlich mal ehrlich sagen, warum man so absurd handelt.
Beim Asyl wittert man billige Arbeitskräfte. Hat nicht funktioniert, wie auch, wenn bei der Zuwanderung durch Höchststeuern und seit 20 Jahren sinkende Kaufkraft echte Fachkräfte das Land meiden wie der Teufel das Weihwasser.
Und bei den EEG sollte man auch mal ehrlich sagen, dass der andere Grund für deren Ausbau ist, mMn. sogar feostrategisch nachvollziehbar, dass man sich, mangels eigener Rohstoffe, in Teilen von den Arabern usw. unabhängig machen will.
Nur wie lange geht das noch halbwegs gut?
Der Lebensmittelhandel hat jetzt im dritten Jahr in Folge inflationsbereinigte (nach den niedrigen, offiziellen Zahlen) Absatzverluste von 3% im Jahr. Klar wollen die das ausgleichen, drehen also am Preis.
Du siehst es sehr von der idellen Seite, da hast du meinem Respekt.
Nur ist "die Industrie" oder "die Wirtschaft", wie man es ja allgemein nennt, keine gGmbH.