Zitat:
Zitat von Rudi Endres
Die Sache hat einen Haken. In den tiefen Ligen, in denen die Meisten unterwegs sind, wird nicht regelmäßig trainiert. Unter diesen Voraussetzungen ist der Kampfschupfer überlegen.
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Genau darauf wird ja auch in dem Artikel eingegangen: Auch ich habe schon einige Spiele mit sicherem und ekligem Schupfspiel gewonnen. Wenn das aber nicht funktioniert ist das Umschalten schwer! Und man trainiert ja auch die Eröffnung um eben in die Offensive zu kommen.
Jugendspieler haben meist eine Phase, wenn sie bei den Herren anfangen, wo sie gegen die Kampfschupfer verlieren. Wenn sie aber konsequent dabei bleiben mit Topspin zu eröffnen und eben nicht aufgeben und mit schupfen, sieht das Ganze in der Rückrunde oftmals schon ganz anders aus! Diese Phase dauert aber bei Älteren, die nicht mehr so gut zum Ball stehen (ich zum Beispiel) länger an. Für uns ist es schwerer konsequent beim Angriffsspiel zu bleiben und oftmals auch nicht so gern in der Mannschaft gesehen, wenn man Spiele schön und knapp verliert, die man auch nach Hause schupfen könnte.
Das ist eben der ewige Konflikt zwischen Ball halten und Punkt machen….
Ich selbst gehe nur dann ins unbedingte Offensivspiel, wenn ich sehe, dass ich anders gar keine Chance habe - und bin dann oft erstaunt, wie gut das Funktionieren kann!
Ein guter Schupf hat absolut seine Berechtigung, gerade in den unteren Klassen und auf jedem Fall in meinem Spiel. Die Empfehlung muss aber nicht nur heißen
- Eröffnung trainieren sondern auch
- Eröffnung im Punktspiel regelmäßig einbauen
Sonst wird es immer so bleiben, dass man - bewusst oder unbewusst - das „sichere“ Schupfspiel wählt.