Hier sehen wir ein Beispiel eines bereits existierenden Batteriespeichers:
https://www.br.de/nachrichten/bayern...gendwo,UTXR1Jc
Derzeit gibt es Anschlussbegehren für mehrere hundert solcher Speicher, allesamt ohne staatliche Förderung. Rechnet sich am Markt, s. auch das Beispiel oben.
Sollen diese Speicher Langfristfunktion übernehmen?
Nein, behauptet auch niemand. Sie sollen die Tagesschwankungen ausgleichen, also z.B. die Erzeugungsspitzen bei PV speichern, um sie abends ausspeisen zu können.
Der Tagesbedarf an Strom in D liegt vereinfacht bei ca 1,3 TWh. Ein Speicherpotential von <=200 GWh würde zumeist für die Tagesglättung reichen.
Das wäre ja bereits bei (je nachdem) 500-1000 der Speicher aus dem Fichtelgebirge der Fall. Die Anschlussbegehren liegen bereits jetzt in diesem Bereich, prognostiziert/erhofft war das erst für nach 2030. Die Beschleunigung liegt am enormen Preisverfall im Speicherbereich.
Als Langfristspeicher werden ab den 30ern immer mehr dann umgerüstete Gaskraftwerke dienen, die aus überschüssigem EE-Strom per P2G erzeugten Wasserstoff speichern und bei Bedarf angeschaltet werden, um Strom zu liefern.
Dafür erforderlich vor allem der weitere Ausbau von WEA und PV „was das Zeug hält“, um entsprechende Kapazitäten zu schaffen.
Zunächst überbrücken wir die Lücken, die die EE noch lassen per fossilem Gas und ersetzen dies immer mehr durch grünen Wasserstoff. Smart!
Die Technologien sind alle vorhanden, das Komzept steht und ist durchgerechnet, es ist auch bereits alles angestoßen und rechnet sich. Es gibt sogar die Möglichkeit des Privatinvestments in diesem Bereich. Man müsste es nun nur laufen lassen und nicht wieder abwürgen. Die Befürchtung besteht angesichts des Koalitionsvertrages leider.