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Alt 29.04.2025, 10:52
markx markx ist offline
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markx ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)markx ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)markx ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)markx ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)markx ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)markx ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)markx ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)
AW: Spiel gegen Noppen

Meine Glaskugel ist hier sehr trübe, drum nur ein paar grobe Vermutungen bzw. Denkanstösse:
1. Du hast Probleme, weil die Flugbahnen und Rotationen für dich (noch) ungewohnt sind.
2. Du kannst unterschiedliche Schlagtechniken mit der Noppe (das geht aber auch mit NI!) nicht ausreichend differenzieren.
3. Du hast vielleicht gewisse Grundprinzipien verstanden, aber die praktische Umsetzung funktioniert (noch) nicht.
4. Vermutlich solltest du mehr auf die Platzierung deiner Bälle achten - sowohl beim Aufschlag als auch im Spiel (z.B. beim Topspin).
5. Falls die gewohnten Sachen nicht funktionieren, hilft ein Plan B und C.
6. Manchmal sind die Gegner einfach auch (viel) besser, egal welches Material sie spielen.

Was führt mich dazu?
"Meine spinreichen Aufschläge konnte er alle zurückbringen" - je mehr Spin du mitgibst, desto mehr Variationsmöglichkeiten gibst du deinem noppenbewehrten Gegner.
"eine sichere Chancenverwertung war es nicht aufgrund des ungewohnten Spins" - wenn ein Spiel nicht reicht, sich darauf einzustellen, dann im Training üben.
"Lange leere Aufschläge habe ich auch probiert, die kamen dann lang und leer zurück." - genau das will man ja in der Regel, da kann man einen schönen Topspin drauf ziehen. Und wenn der Return so berechenbar ist, weiß man ja schon vorher was kommt und kann sich drauf einstellen.
"Lange leere Aufschläge habe ich auch probiert" - kurz & leer ist auch eine gute Variante.
"Hier hätte man jetzt ewig leer hin und her spielen können" - warum? Den leeren Ball spielst du doch nur, um danach einen guten Topspin ansetzen zu können, ohne dass der dir auf deine Tischhälfte tropft.
"auf meine Topspins kam extrem viel Unterschnitt zurück" - bei einer glN kommt in der Regel genau deine eigene Rotation zurück. Wenn du Spezialist für Topspins auf starken Unterschnitt bist, rohrst du den durch, ansonsten den Schnittball einfach mit geöffnetem Schlägerblatt zurückgeben (evtl. nur abtropfen lassen) und ggf. auf den nächsten (leeren) Ball wieder anziehen.
"auf meine Topspins kam extrem viel Unterschnitt zurück" - achte darauf, deine Topspins zu variieren - Platzierung (VH, RH, Körper, Wechselpunkt), Rotation (viel/wenig Spin) und Tempo - um herauszufinden, womit der Gegner am meisten Probleme hat und womit du am wenigsten Probleme beim Folgeball hast.
"Topspins mit viel Rotation habe ich dann nicht mehr gespielt" - na also, geht doch!
"Als er Aufschlag hatte: Hier fiel es mir schwer, zwischen leeren und Topspinaufschlägen zu unterscheiden" - auf die Bewegung beim Balltreffpunkt achten (nach vorne oder doch nach oben?) und schauen, ob ggf. der Schläger gedreht wird (falls eine Seite griffig und eine glatt).

Was hilft also: Gewöhnung, Training, Spielplan, Taktik, Variation, Adaption - und nicht zuletzt: realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und praktische Umsetzung dieser Einschätzung.
Viel Erfolg!
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