|
AW: Hartes Holz mit weichen Belägen oder umgekehrt?
Meine Erfahrung ist, wie der Ursprungs-Poster schon gesagt hat,
daß man die Holz-Belag-Kombination entweder hart-weich
oder weich-hart spielen sollte,
nicht "weich-weich" oder "hart-hart".
Welcher der beiden Varianten du wählst kommt auf deinen Spielstil an.
Die "sanfte" Wang Nan spielt so wie ich weich-hart,
Rauhbeine wie Kreange eher hart-weich.
Dann kommt es aber noch auf die Dicke der Beläge
und deren Griffigkeit an.
Nach Daumenregel sind Dicke Beläge meist weicher.
Griffigkeit ist gut beim aktiven Spiel wie Timo Boll,
der alles anreißt, und Spinspieler ist, viel selbst macht.
Griffigkeit ist schlecht beim passiven Block und Konterspiel
wie Oh Se Ung der versucht den Gegner durch gezieltes Blocken auszuspielen.
Letztlich kann man beim Blocken besser "denken" und auch intelligenter spielen, ist aber auf den Gegner angewiesen, man muss sich also
sozusagen an den Gegner anpassen, muss gucken "was macht der gerade?", "was hat er im Sinn?" und kann nicht mir nichts dir nichts durchpreschen wie ein Kreanga, der sich denkt "ich zieh durch egal was kommt".
Gruß.
|