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Dieser Thread sollte eigentlich nur eines bezwecken: Sich Gedanken über die Bedeutung des Materials machen!
Durch alle Foren gehen permanent Diskussionen dieser Art: Wie kann man TT für TT-Laien attraktiv machen?
Sicher nicht dadurch, dass Spitzenspieler in BL-Spielen materialbedingte „leichte“ Fehler machen, denn so etwas ist für einen Laien nicht mehr durchschaubar.
Für mich ginge materialseitig dieser Weg in die richtige Richtung:
1. Reduzierung der Belagstärke und Noppenlänge
2. Vorgabe von Grenzwerten für die Materialkonstanten bei Neubelägen.
3. Drastische Strafen für die „schwarzen Schafe“, die bewusst an den Belägen manipulieren.
Dies hätte die Wirkung, dass
a) Das Spiel generell langsamer würde, was ja offensichtlich jeder möchte.
b) Die Aufschläge entschärft würden.
c) Der Einfluss des Frischklebens zurückginge
d) Die „Zerstörerbeläge“ verschwinden würden
e) Abwehrspieler mit konventionellen Belägen wieder Chancen hätten
Alles in Allem: Die Spieler müssen sich wieder ihre Siege härter aus dem Spiel erarbeiten womit wir wieder beim Thema des Threads wären.
Im Augenblick haben wir leider einen Zustand einer technischen Hochrüstung, die ich erschreckend finde.
Jetzt wird wahrscheinlich der eine oder andere aufstehen und sagen : „Aber die Qualität der Ballwechsel ist heute besser“.
Dazu nur eine Antwort: Das beste Spiel, das ich je gesehen habe war die Partie
Stellan Bengtsson – Dragutin Surbek
bei den European Top 12 in München Anfang der 70er Jahre und die hatten die technischen Mittel von heute noch nicht.
Das waren eben absolute Weltklassespieler.
Aber leider besteht der Eindruck heute, dass die Stars von der Industrie gemacht werden.
Geändert von mh (03.08.2001 um 08:57 Uhr)
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