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Sicherlich hat Tommy mit seinen Ausführungen zur Mitarbeit der einzelnen Mitglieder recht, doch gibt diese Verhaltensweise doch nicht automatisch das Recht über alle Köpfe hinweg Entscheidungen herbeizuzwingen.
Man muß doch akzeptieren können, das es an der Basis Spieler gibt, die nur TT-Spielen möchten und so lange nicht an ihre Geldbörse oder an das Spielsystem gegangen wird ruhig und zufrieden alles dulden was sonst noch so passiert. Es ist doch verständlich, dass man sich meldet, wenn einem etwas persönlich betrifft. Und wer kein Interesse hat ein Ranglistenturnier zu spielen, ist doch o.k.
Es wird immer so sein, dass die Vereinsarbeit an einige wenige hängenbleibt. Finden diese nicht genügend freiwillige Helfer, um die Vereinsarbeit aufrechtzuerhalten, gibt es auch auf dieser Ebene schon in vielen Vereinen Strafen. Es müssen x Arbeitsstunden im Jahr geleistet werden, sonst ...
Aber ein Recht deswegen über die Köpfe der anderen hinweg zu entscheiden, gibt es deshalb nicht.
Ich bin fest der Überzeugung, dass man diese vorgehensweise mit der elementaren Regeländerung bewußt gewählt hat. Oben war man sich einig. Der DTTB war sich der Zustimmung der Verbände sicher. Zufällig lagen die Termin für die Entscheidungen auf Kreisebene hinter denen der Verbände. Die einzelnen Kreisverbände konnten dann nur noch verkünden es ist so entschieden worden, jetzt müssen wir mitziehen.
Wäre die Entscheidung anders herum gelaufen, wäre die Mehrheit der Kreisverbände wohl gegen die Regeländerung gewesen und dann?
Andererseits ist es in einer Demokratie nun mal so, dass die gewählten Vertreter entscheiden und das die Wähler einen Beschluß ihrer Vertreter akzeptieren müssen. Die Zufiredenheit kann sich dann nur bei den nächsten Wahlen darstellen.
Der DTTB hat auch noch so eine komische Art zu sagen, dass es ihm leid tut wie das alles gelaufen ist und man für die Zukunft daraus gelernt hat.
Das Faltblättchen bzw. der Text auf der Homepage ärgert die Gegner der 11 dann nocheinmal. "... niemanden fällt der Abschied von der Traditionzahl 21 leicht. ... das Neue als Herausforderung...". Besonders witzig ist der Satz "... Kommunikation statt konfrontation..." "...intensiver Dialog.."
Es ist schon Schade, dass man bei Ausübung seines Hobbys gesagt bekommt, jetzt haben wir zwar viel durcheinander gewürfelt, aber so ist das nun mal und jetzt sei endlich ruhig und zufrieden.
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