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Alt 08.05.2025, 17:05
ttarc ttarc ist offline
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AW: Verlangsamt sich die Belagentwicklung?

Es gibt nicht viel zu tun.
H3 funktioniert immer noch (und ist auch als Blue Sponge mit Booster noch deutlich von einem D09C zu unterscheiden) und ist im Vergleich immer noch tot/linear/unkatapultig nur weniger klebrig als früher.
Die Tenergys funktionieren auch immer noch. Dignics wenn's härter sein soll, dass Maximum nicht reicht oder die Tenergys zu lebhaft sind.
Die Evolutions funktionieren auch immer noch und gibt's in vielen Geschmacksrichtungen.

Andere japanische Beläge sind (hier) so gut wie vom Markt verschwunden, obwohl Beläge wie Mantra Pro (Stiga bietet in Europa nicht einmal die zugelassenen, bunten Varianten an) oder Hammond Z2 richtig gut sind.

Chinesische Hersteller halten sich eher mit Neuerungen zurück. H8-80 als "Hybrid" kommt ganz gut an (gibt's mittlerweile - im Gegensatz zum H9 oder GoldArc 9 - auch in den besseren oder in speziellen Varianten von Nittaku). Loki hat mit dem Telson 100 einen mehr als nur brauchbaren, nicht-klebrigen Belag entwickelt und auch sonst ganz gute, günstige Beläge. 729 hat sich mit dem Battle 3 etwas modernisiert und geht mit Dragon F und L bzw. dem Taichi (alte Idee, Schwamm mit zwei unterschiedlichen Härten, neu aufgelegt) Richtung einfacher zu spielende Beläge.
Xu Xin mit Xuperman und Yuanjian (Lin Gaoyuans Eltern) haben auch ein paar Beläge draußen. Yuanjian ist allerdings Made by ESN.

Bei ESN fehlt die Haltbarkeit gerade bei den Hybrid-Belägen (keine Ahnung wie's da mit dem Nuzn aussieht, der länger halten soll) und das Gewicht ist auch ein Problem. Butterfly schafft es mit dem Glayzer 09C (umgerechnet 52° ESN) selbst in 2.1 mm auf nur 43g/44g geschnitten zu kommen. H3s (mit 39° oder 40° umgerechnet 51° oder 53° ESN) liegen nicht viel drüber bzw. fangen da auch an.

In welche Richtung sollte da groß entwickelt werden? Spin/Griffigkeit reicht (s.u.), Tempo haben die Beläge auch mehr als genug und man kann letzteres mit dem Holz gut nachsteuern.

Physikalisch wäre mit dem 38 mm Ball, heutigem Material und heutiger Technik zwar mehr rausholbar als mit den 40 mm Plastikbällen, aber Spin ist heute nicht weniger drin. Eher im Gegenteil. Die früher genannten 151 Umdrehungen/Sekunde bzw. 9000 U/min (150 U/sec) für den 38 mm Ball 1) 2) 3), werden heute deutlich übertroffen. Xu Xin 176.65 Umdrehungen/Sekunde (10599 U/min) 4) und Spinsight sagt 5) "At the top there are specialists who average 170 rps in men and occasionally approach 200 rps. The best women manage over 140 rps (like the average of the men) and occasionally over 150 rps."

Alles eine Frage der Technik (und der Beläge)
Ähnlich gilt das auch für das Spiel gegen Abwehr. Die Angreifer spielen heute sicherer und mit besserer Technik.

Zitat:
Zitat von AndiHL Beitrag anzeigen
Das dürfte die bisher treffendste Analyse sein.
Sonst ist ja auch nicht zu erklären, warum ein Mark V mittlerweile rd. 40* Liste kostet und der HPS (allererste Generation FKE) sogar 50*
1985/86 lag der Mark V bei 39 DM 6)
Die Kaufkraft einer DM lag bei 1,07 Euro 2024 7)

1) https://sasportssience.blob.core.win...the%2040mm.pdf
2) https://www.ittfeducation.com/wp-con...nis%20Spin.pdf
3) https://olympic.ca/2017/10/11/gettin...ions-in-sport/
4) https://www.youtube.com/clip/UgkxxiE...CevBLV_7OIzZqU
5) https://spinsight.com/insights/
6) https://forum.tt-news.de/showpost.ph...6&postcount=24
7) https://www.bundesbank.de/resource/b...ungen-data.pdf
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