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AW: Annett Kaufmann (GER)
Das ist eine bemerkenswerte Szene – und leider auch ein Beispiel dafür, wie Emotionen im Wettkampfsport schnell hochkochen können. Gerade im Tischtennis, wo Konzentration und mentale Stärke entscheidend sind, kann eine kurze verbale Auseinandersetzung schnell eskalieren. Dass beide Beteiligten letztlich Gelb sehen, ist ein Hinweis darauf, dass auch der Schiedsrichter bzw. die Schiedsrichterin bemüht war, die Situation fair zu behandeln.
In solchen Momenten wäre mehr Besonnenheit von außen wünschenswert. Ein Betreuer sollte deeskalieren, nicht weiter anheizen. Und auch wenn eine Spielerin wie Annett Kaufmann in der Hitze des Gefechts unpassend reagiert, ist es richtig, die Situation nicht zu überbewerten. Es ging um etwas, und da befindet man sich in einer Extremsituation. Kurze Aussprache, Einsicht oder Entschuldigung von beiden Seiten, und Schwamm drüber.
Sport lebt halt nicht nur von Emotion, sondern auch vom Respekt. Und das ist bestimmt beiden klar.
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Gruß,
Duque
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