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AW: Früher ging's bei Verbänden noch um Tischtennis, Spieler, Nachwuchs, den Sport. Und heute!?
Problem mit dem fehlenden ehrenamtlichen ist aber nur verlagert. In Bayern sind die Kreise seit Jahren aufgelöst, ein Bezirksvorsitzender findet sich in Unterfranken-West aber auch nicht. Und die Leute, die die Arbeit machen, sind alle um die 70. Sie leisten sehr gute Arbeit, aber perspektivisch? Das Anforderungsprofil an gute Leute ist auch nicht gerade klein: Man muss organisieren können, Diplomat sein, rhetorisch halbwegs fit, die ganzen Satzungen möglichst aus dem FF beherrschen. Man muss oft ungerechte Kritik aushalten können, sitzt meist zwischen allen Stühlen (Verband, breitenorientierte Vereine, leistungsorientierte Vereine). Und das alles ohne finanzielle Entschædigung, in der Regel ohne Lob, naja, ein paar Anstecknadeln gibt es irgendwann. Ob man mit bezahlten Kräften weiter kommt, weiß ich nicht. Leute mit diesem Anforderungsprofil sind auch in der Wirtschaft gefragt, können dort sicher besser verdienen. Grob durchgerechnet, müsste jeder Verein meines Bezirks mindestens 600 Euro pro Jahr für einen hauptamtlichen Bezirksvorsitzenden aufbringen.
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Stopp dem Windelmüll!
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