Zitat:
Zitat von HSV
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Es gibt keinen Sportler auf dieser Welt, der trotz permanent ausgelebter negativer Emotionen auf Dauer erfolgreich ist. Selbst ein John McEnroe hat diese Spiele, in denen er es übertrieben hat, zumeist verloren.
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Ich denke McEnroe ist ein denkbar ungünstiges Beispiel für Deine Aussage.
1. weiss ich nicht, ob diese Aussage belastbar ist, dass er die Spiele mit den besonders "krasssen Ausrastern" mehrheitlich verloren hat. Und falls ja, ist fraglich ob wegen diesen Ausrastern, denn er ist meistens dann ausgerastet, wenn es sowieso schon überhaupt nicht lief. Dies führt mich zu
2. Seit Winning Ugly weiss man, dass diese Ausraster geplant und einstudiert waren. Immer wenn McEnroe das Gefühl hatte, er musste etwas ändern und insbesondere beim Gegner bewirken ist er komischerweise total ausgerastet. Er konnte also diese "Ausraster" im Match gezielt zu jedem Zeitpunkt bei jedem beliebigen Spielstand bringen, wenn er es für notwendig hielt. Glaube kaum, dass dies bei Kaufmann auch so ist.
3. McEnroe war mit seinem Verhalten ziemlich lange die Nr. 1 im Tennis. Da kann man wohl kaum behaupten, dass ihm dieses Verhalten geschadet hat (zumindest aus sportlicher Sicht). Kaufmann hätte wohl nichts dagegen, wenn sie auch mal so erfolgreich wie ein McEnroe sein wird.