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Zitat von Josef
Dank der Lebrun Brüder wurde in Frankreich ein Tischtennis Hype ausgelöst, denn es in Deutschland leider trotz Boll, Ovtcharov & Co. nie gab. Da muss sich auch der DTTB hinterfragen, was der FFTT richtig gemacht hat und der DTTB falsch.
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Also die beiden Verbände haben mit dem Hype oder Nicht-Hype sicher am wenigsten zu tun. Der Vergleich hinkt auch vorne und hinten. Wir sprechen von unterschiedlichen Zeiten (als Boll 17 Jahre alt war 1998), unterschiedliche Länder (in Frankreich ist das Ansehen, Stolz und die Begeisterung für Sport und Sportler viel größer) und es war letztes Jahr noch Olympia im eigenen Land, wo Felix und das Team groß aufgespielt haben.
So kam auch der etwas kleinere Hype bei Annett Kaufmann - sie hat bei Olympia groß aufgespielt, hat sich auch als Persönlichkeit super verkauft und plötzlich berichtet fast jede Deutsche Zeitung und jedes Portal über sie. Sogar die Bild, wenn es einen "VAR-Skandälchen" bei der WM gibt. Man stelle sich mal vor, Annett hätte in Paris mit 17 eine Einzelmedaille gewonnen....
An Annetts Popularität hat der DTTB genauso wenig Anteil wie der FFTT an dem der Lebruns. Das regeln am Ende die Medien, das TV und die Öffentlichkeit.
Selbst mit der perfekten PR und Lobbying, hätte der DTTB nicht alleine einen Hype ausgelöst in den letzten 25 Jahren. So viel Einfluss und Kraft hat der Verband dann doch nicht.