Zitat:
Zitat von Against All Odds
Falsch. Sie haben schon immer gearbeitet. Nur zu Hause und unbezahlt. Und damit waren sie in finanzieller Abhängigkeit.
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Die Ungerechtigkeiten früher mal ausgeblendet, wer hat die Ernährung bezahlt? Wer hat für das Gewand gesorgt? Wer für eine beheizte Hütte? Wer hat die Hütte gebaut, wer z.B. das kaputte Dach repariert? Wer hat für medizinische Versorgung gesorgt? Wer hat die Hütte und das Land verteidigt?
Warum die Frauen tatsächlich immer unbezahlt?
Damit du mich besser verstehen kannst, ich bin sehr für Gleichberechtigung, aber ... bei gleicher Leistung (dieser Bewertungsgrundsatz das trifft aber nur auf den Beruf zu).
Bei arbeitsteiligem Vorgehen wie in der Familie ist das wirklich schwer zu bewerten. Was wiegt schwerer, dass verteidigen des Nests, oder das hüten des Nests?
Ich rede von früher! Heute haben wir uns andere Verhältnisse zusammengeschustert, kann man auch gerne so tun, nur wird ma so kaum echte Gerechtigkeit erreichen, jeder bewertet das was er in die Beziehung einbringt naturgemäß am höchsten. Allgemeine Bewertungsregeln sind schwer zu schaffen.
Ist einmal Müll raustragen soviel wert wie einmal Windel wechseln? Kommt drauf an welches Material sich in der Windel befindet, oder?
Kann man ein Abendessen jagen, und ein Abendessen zubereiten gleich bewerten? Kann man die Tätigkeiten in einer Beziehung so bewerten und aufteilen, dass man am Ende bei 50/50 landet? Und was hat das dann noch mit der Romantik, also mit Liebe zu tun?
Alles nicht ganz so einfach, oder?
Egal, musst nicht antworten, ich wollte nur das unbezahlt nicht stehenlassen, einfach weil es nicht stimmt.
So einfach kann man es sich in der Betrachtung nicht machen, wie du es tust.
Wer zog früher in die Kriege und ist dort gestorben, wurde verkrüppelt und viel mehr? (Ja ich weiß, die Heimatfront war natürlich auch alles andere als Spaß)
Jahrtausendelang verteidigen die MÄNNER die Frauen mit, versorgen sie. Alles gratis?
Ich weiß, du wirst mir Rückständigkeit um den Hals hängen, mir geht es darum, dass du es dir in der Betrachtung zu leicht machst, und dabei vieles außer Acht lässt, was man in Beziehungsgeflechten mitberücksichtigen muss.
Ja, das mit den Kindern und auf die Welt bringen und erziehen ist mir auch bekannt. Wiegt das alles auf?