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AW: Damen 1. Bundesliga, Saison 2024/2025
Ich habe mit einigen der 300 Zuschauer vom Freitag geredet und alle haben unisono erklärt, dass sie sich von "eastside" verarscht gefühlt haben.
Sie sind am Freitag zum Spiel gefahren, teilweise aus über 80 Kilometer Entfernung, um ein hochspannendes Spitzenspiel der Damen-Bundesliga zu sehen.
Aber schon bei der Nennung der Aufstellung wusste JEDER, der dort war, dass die Entscheidung bereits vor dem ersten Ballwechsel gefallen war und es nun nur noch die Frage war, ob das Spiel nun 6:0, 6:1 oder 6:2 aúsgeht.
So trat Berlin eastside sogar mit einer Spielerin an, die ansonsten Verbands-Oberliga spielt und eben in keiner Weise wettbewerbsfähig war (wobei diese Spielerin, Arina Spektor, meinen Respekt hat, dass sie sich dafür bereit erklärt hat, denn so etwas ist kein Vergnügen)
Das Durchschnittsalter des übrigen Berliner Teams außer dieser Verbands-Oberliga-Spielerin betrug an diesem Freitag nahezu exakt 15 Jahre.
So ein Gebaren kann man keinem zahlenden Publikum zumuten, die hier unter völlig falschen Voraussetzungen dieses Bundesliga-Spiel besucht haben.
Wenn Berlin das vor seinen eigenen Fans macht (die Quittung haben sie ja durch ihre Zuschauerzahlen, die im Schnitt bei 50 liegen), und sie ihnen das auch begründen, dann ist das zumindest teilweise ihre Sache, auch wenn auch dies die sportliche Integrität des Wettbewerbes, also der Damen-Bundesliga, unterwandert.
Aber wenn man dann so durch die anderen Hallen der anderen Clubs zieht und deren Zuschauer verprellt, um dann in den Play-offs allen die lange Nase zu zeigen, dann ist das unterste Schublade, was eben "sporting integrity" betrifft.
Und ich muss schon sagen, dass es mich auch ein bisschen wundert, dass es hier im Forum so den einen oder anderen gibt, der das auch noch gut oder zumindest in Ordnung findet.
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