Einzelnen Beitrag anzeigen
  #22212  
Alt 15.07.2025, 21:55
HansWurst123 HansWurst123 ist offline
registrierter Besucher
Foren-Stammgast 3000
 
Registriert seit: 13.02.2024
Alter: 36
Beiträge: 3.898
HansWurst123 ist verbrannt und wird nicht mehr ernst genommen (Renommeepunkte mindestens -500)HansWurst123 ist verbrannt und wird nicht mehr ernst genommen (Renommeepunkte mindestens -500)HansWurst123 ist verbrannt und wird nicht mehr ernst genommen (Renommeepunkte mindestens -500)HansWurst123 ist verbrannt und wird nicht mehr ernst genommen (Renommeepunkte mindestens -500)HansWurst123 ist verbrannt und wird nicht mehr ernst genommen (Renommeepunkte mindestens -500)
AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)

Zitat:
Zitat von Danielson Beitrag anzeigen
Das Grungesetz geht auf Gedanken der Aufklärung zurück. So auch Artikel 1 des Grundgesetzes. Und darauf bezieht sich Brosius-Gersdorf, wenn sie ausführt, dass der Würdebegriff im aufklärerischen Sinn auf ungeborenes Leben nicht im gleichen Maß angewandt werden könne. Dafür muss man aber die Definition zu dem Begriff kennen - und die leitet sich ab von Kants Selbstzweckformel ab:

.
Setzen 6!

Der Begriff der Menschenwürde ist ein christlicher Begriff.

"Die Menschenwürde ist nach Auffassung von Christian Starck und anderer Staatsrechtler verwurzelt in einer christlichen Tradition sowie der antiken Philosophie und beinhalte damit eine bestimmte Sicht auf Menschenrechte (siehe auch: Krone der Schöpfung); der Philosoph Herbert Schnädelbach führt den Begriff auf die jüdische Religion sowie die Stoa zurück".

Die Idee der Menschenwürde hat historisch tiefreichende Wurzeln. Vorläufer dessen, was heute unter „Menschenwürde“ verstanden wird, finden sich partiell bereits in der römischen Antike, im frühen Judentum und im Christentum. Zu letzteren zählen primär der Gedanke der Gottebenbildlichkeit des Menschen (Gen 1,27 EU) und die daraus folgende fundamentale Gleichheit der Menschen.[3][4] Der Gleichheitsgedanke manifestierte sich zunächst als „Gleichheit aller Gläubigen vor Gott“. Bei Paulus kommt diese Vorstellung radikal zum Ausdruck: „Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid ‚einer‘ in Christus Jesus.“ (Gal 3,28f EU).


In der griechischen Antike gab es das Konzept von Menschenwürde übrigens nicht. Grundlegend für den Begriff der humanitas ist das Werk Ciceros. Dort wird jedoch der Begriff als Unterscheidungskriterium zum Tier, nicht aber als personale Eigenschaft verstanden.

Die Frau hat sich einfach völlig verrannt.
Mit Zitat antworten