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Alt 09.02.2005, 10:09
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Spinshot Spinshot ist offline
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AW: Haltbarer "Klassiker"?

Der Sriver ist wegen seines härteren Obergummis ziemlich eigen. Das des Mendos ist deutlich weicher und griffiger. Mark V hat i.d.R. einen härteren Schwamm, auch als der Mendo. Jenseits der 45°.
Speedy Spin hat ein weicheres Obergummi bei 45 ° des Schwamms, diesen ausgesprochen haltbaren Belag spiele ich selbst sehr gerne. Die Unterschiede zum Sriver müssen erheblich sein , denn ich komme mit einem Sriver schon immer ungewöhnlich schlecht zurecht.

Ich würde bei der Klebetechnik ansetzen. Meine halte ich für sehr effektiv und schonend.
Bei einem gut versiegelten Holz werden zwecks besserer Haftung die Ränder mit sehr feinem Korn gründlich an-, nicht die Versiegelung durchgeschliffen. Der Kleber wird reichlich und zügig zuerst auf's Holz und dann auf den Belag aufgetragen und gleich zusammengefügt. Der Belag sollte sich anfänglich - ohne Übertreibungen beim Kleberauftrag - schwimmend verschieben lassen. Bei mir heben sich die Belagränder i.d.R. nicht ab, es kann aber vorkommen, dass ich deswegen ein Buch kurz auflegen muss bis der Kleber eingezogen ist. Das ist schon nach 5 Min. der Fall. Reif, d.h. mit Spins spielbar, ist der Schläger erst nach einer 3/4 Stunde. Bei mir hält der Effekt mit Rapid Clean bis 3 Stunden und ziehe dann immer noch einen bauchigen Belag ab.
Bei dieser Methode findet so gut wie keine Dehnung des Belags statt. Einen neuen Belag klebe ich so auf, dass zwischen Griff und Belag mind. 3 mm Spiel ist. Die geringfügige Ausdehnung des Belags über die Lebensdauer wird dadurch abgefangen, dass der Belag beim Kleben an der 'Schlägerspitze' angesetzt wird, bzw. so verschoben wird, dass Belag und Holz 'oben' bündig sind. Geringe Belagüberstände gibt es an den Seiten zum Griff hin, das Spiel zwischen Belag und Griff wird geringer. Die Überstände stören nicht und nachschneiden müssen habe ich einen Belag noch nie. Und ich spiele ein ziemlich großes Blatt.

Gruß, Nik
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Gruß von der Ostsee
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