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Alt 24.07.2025, 22:46
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AW: Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021)

Zitat:
Zitat von Danielson Beitrag anzeigen
Ich bin mir nicht ganz sicher, was du mit „Gegenteil“ meinst. Auf die Schnelle konnte ich den verlinkten Artikeln – trotz Übersetzungsprogrammen – nicht vollständig entnehmen, worauf du hinauswillst.
Was dieses Modell, dazu noch in sehr guter Übereinstimmung mit der Realität, vorhersagt, ist, dass selbst wenn alle mit den gleichen finanziellen Mitteln starten würden, es nach einiger Zeit zwangsläufig wieder nur einige wenige geben würde, die den Großteil der Mittel angehäuft hätten.

Zitat:
Falls du sagen möchtest, dass wirtschaftlicher Wettbewerb und damit auch Wirtschaftswachstum – von dem viele profitieren – nur durch die Aussicht entsteht, mehr Geld und damit auch Macht als andere zu erlangen, stimme ich dir zu. Ich habe mich keineswegs grundsätzlich gegen den Kapitalismus ausgesprochen.
Geld ist nicht gleich Macht. Geld horten wie Dagobert ist auch ziemlich sinnlos. Was afaik auch keiner der vielen Milliardäre macht. Die Probleme fangen an wenn man es zulässt, dass Geld, Lobbyisten etc. pp Politik bestimmt oder beeinflusst. Wäre mit entsprechenden Gesetzen auch relativ einfach möglich zu verhindern. Macht man aber nicht insb. nicht in Brüssel.

Zitat:
Und wo wurde der demokratische Sozialismus jemals konsequent von SPD-Politikern durchgesetzt? Auf bloße Schlagwörter sollte man ohnehin nicht allzu viel geben.
Afair hatte die SPD zwar zu ihren besten Zeiten um die 40%, aber es gab keine anderen Parteien im Bundestag, die die nötigen Mehrheiten hätten verschaffen können.

Zitat:
Mir ging es darum zu betonen, dass Aussagen wie „Jeder ist seines Glückes Schmied“ oder „Alle profitieren grundsätzlich vom Reichtum der Unternehmer, die der Staat großzügig von Steuern befreit“ in dieser Pauschalität irreführend sind. In Deutschland hängt der Bildungserfolg heute wieder stark vom Einkommen und sozialen Status der Eltern ab – etwa, ob ein Kind studiert oder nicht. Das war einmal anders.
Heute machen so viele wie nie Abitur und es studieren so viele wie nie zuvor (relativ zum gesamten Jahrgang https://de.wikipedia.org/wiki/Abitur...ür_Deutschland). Zwar bei stark gesunkenem Bildungsniveau und kaum noch vorhandener Studierfähigkeit, aber zumindest reicht's für eine in internationalen Vergleichen gut aussehende Statistik.

Zitat:
Dass in den 1960er- und 1970er-Jahren eine starke Mittelschicht entstand, in der es Facharbeitern möglich war, ein Eigenheim zu erwerben, eine Familie zu gründen und ihren Kindern ein Studium zu ermöglichen, ist maßgeblich den Errungenschaften der deutschen Gewerkschaften und der Sozialdemokratie zu verdanken.
Man hat die Leute arbeiten lassen und die Leute wollten arbeiten. Es reichte ein Einkommen für Kinder, Haus, Auto, Urlaub. Dann kamen 40-Stunden-Woche, Urlaubsgesetz, Weihnachtsgeld, Fünftagewoche... Hatte positive Effekte, aber anders als man denken würde: Zum einen gab es Nachholeffekte durch den Wiederaufbau, die das damalige BIP-Wachstum so stark haben ausfallen lassen und damit Spielräume, um solche Forderungen überhaupt stellen und durchsetzen zu können, geschaffen haben. Zum anderen wurden die Unternehmen dadurch gezwungen die Produktivität anders gleich zu halten oder zu steigern.

Studium: Frag mal wen aus der Zeit wie weit man ohne Parteibuch an den Unis kam und wie das Parteibuch auszusehen hatte.
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